Kolumne des Sponsors
IT-Bildung für alle

Berufliche Weiterbildung zahlt sich dreifach aus: für Arbeitnehmer, Unternehmen und die Volkswirtschaft. Doch im europäischen Vergleich hinkt Deutschland hinterher. Dabei gehört der Umgang mit dem Computer auch in vielen traditionellen Berufen längst zum täglichen Handwerk: IT-Know-how entscheidet über berufliche Einstiegs- und Aufstiegschancen.

Berufliche Weiterbildung zahlt sich dreifach aus: für Arbeitnehmer, Unternehmen und die Volkswirtschaft. Doch eine Studie der DIW Econ zeigt: Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland hinterher; der Allgemeinplatz vom „lebenslangen Lernen“ ist noch längst kein Allgemeingut.

Eine Schlüsselrolle für die berufliche Weiterbildung nimmt die IT-Qualifizierung ein. In Europa gehen laut Studie rund 75 Prozent des Wachstums der Arbeitsproduktivität auf IT-Investitionen zurück. In vielen „traditionellen“ Berufen gehört der Umgang mit dem Computer längst zum täglichen Handwerk und entscheidet über berufliche (Wieder-)Einstiegs- und Aufstiegschancen.

Doppelt betroffen ist, wer keinen Schul- oder Berufsabschluss hat. Die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung hängt maßgeblich vom Bildungsabschluss ab. Von den elf Prozent der Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss bilden sich lediglich acht Prozent weiter beziehungsweise erhalten die Chance dazu. Das ist zu wenig.

Hinzu kommt: Allein der demographische Wandel zwingt uns, stärker auf die Generation 50+ zu setzen und diese gezielt – auch im Umgang mit Computern – aus- und weiterzubilden. Gemeinsam mit den Partnern der Initiative IT-Fitness wird Microsoft deshalb das Angebot für kostenlose Weiterbildungskurse ausbauen. Ziel der Initiative ist es, bis 2010 vier Millionen Menschen in Deutschland fit im Umgang mit PC und Internet zumachen.

Dazu zählen künftig auch Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer in Kooperation mit der Deutschen Bahn und gezielte Angebote für Wiedereinsteiger. Außerdem werden wir unsere Qualifizierungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund durch Mehrsprachigkeit etwa in türkisch besser auf die Bedürfnisse dieser Arbeitnehmergruppen zuschneiden.

Unternehmen und Politik müssen ihr Engagement verstärken, wenn wir nicht einen Teil der Bevölkerung und ihre Produktivität auf dem Weg in die Informations- und Wissensgesellschaft verlieren wollen. In diesem Sinne darf ich Angela Merkels Devise zum letzten Bildungsgipfel erweitern: „Wohlstand für alle heißt heute auch: digitale Bildung für alle.“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%