Kompaktes Multimediafon K700i von Sony Ericsson trumpft mächtig auf.
Ein würdiger Nachfolger

Mit dem T610 schaffte Sony Ericsson das Wunder, sich nach so mancher Enttäuschung wieder in die Herzen der Mobiltelefon-Käufer einzuschmeicheln. Das K700i soll jetzt mit noch mehr Funktionen diesen Erfolg wiederholen. Geht das?

HB DÜSSELDORF. Zum Test trat ein Original-Handy des Herstellers an. Also kein "gebrandetes" Modell eines Mobilfunkbetreibers mit angepasster Tastatur für leichten Internetzugang oder anderen umsatztreibenden Modifikationen. Generell gilt: Wer sich heute für ein subventioniertes Modell entscheidet, sollte sich die Modelle vor dem Kauf ansehen und sich Veränderungen zur Serie erklären lassen.

Von den Funktionen her trumpft das K700i mächtig auf: Radio, MP3-Player, Kamera mit Videofunktion, Bluetooth, Infrarot - da wurde nicht gespart. Anders als leider am Speicherplatz. Der Festspeicher wuchs zwar in letzter Minute noch von 32 auf 41 MB. Ein MP3-Player schreit aber geradezu nach Wechselspeichern wie Memory-Stick oder SD-Card. Schade.

Das brillante Farbdisplay ist größer als beim Vorgänger, und die Tastatur ist griffig. Die Beschriftung ist selbst für Menschen mit etwas schlechteren Augen gut ablesbar.

Bei der Bedienungsführung hat Sony Ericsson schön nachgelegt. Bei manchen Menüs kann man jetzt per Joystick horizontal durch weitere Optionen blättern, um dann vertikal die Funktionen anzuwählen. Wenn man sie denn trifft - beim Navigieren mit dem fummeligen Joystick schießt man schnell mal übers Ziel hinaus.

Ein netter Gag ist die Panoramafunktion der Kamera. Damit können drei Fotos "aneinander geklebt" werden. Nach der Aufnahme wird jeweils der zuvor rechte Rand halb transparent auf die linke Seite verschoben. Man schwenkt die Kamera, bis sich die Bilder wieder decken, und knipst das nächste Foto. Bei ruhigen Motiven und wenn man das Handy auf einem festen Untergrund abstützt, ergeben sich so reizvolle Möglichkeiten.

Fotos und Videos können per Datentransfer auf angeschlossene Rechner überspielt werden, ohne dass man eine teure Datenverbindung per Mobilfunk aufbauen muss. Bei regem Datentransfer und regelmäßigem Abgleich mit Terminkalendern sollte ein zusätzliches Datenkabel angeschafft werden.

Telefongespräche können direkt aufgezeichnet und auch an den PC übertragen werden. Schön, wenn man unterwegs gerade mal nichts notieren kann. Das Testgerät hatte einen guten Klang, was MP3 und Radio angeht, war aber beim Telefonieren für den Geschmack des Testers etwas dumpf. Das kompakte Gehäuse macht einen hochwertigen Eindruck und liegt gut in der Hand.

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