Kontrolle über chinesische Handysparte abgegeben
Alcatel kooperiert in China mit TCL

Das französische Unternehmen Alcatel steckt in China freiwillig zurück. Die Franzosen gehen ein Joint Venture mit der chinesischen TCL Corp ein. Im Zuge dessen gibt Alcatel die Kontrolle über die eigene Handysparte in China ab.

HB BERLIN. Der Anteil der TCL Communication Technology Holdings Ltd an dem Gemeinschaftsunternehmen wird den Angaben zufolge bei 55% und jener von Alcatel bei 45% liegen. Auf einer Pressekonferenz erklärte Alcatel-Präsident Philippe Germond, dass sein Unternehmen 45 Mill. Euro in bar sowie die vorhandene Handy-Aktiva einbringen werde. Das Joint Venture habe einen Gesamtwert von 100 Mill. Euro, hatte Alcatel zuvor mitgeteilt.

Das neue Unternehmen soll die Entwicklung und Vermarktung von Mobiltelefonen betreiben. Alcatel setzte 2003 rund 7,6 Mill. Handys ab, TCL Communication rund 9,8 Mill. Geräte. Laut Germond wies das Handygeschäft von Alcatel im Vorjahr einen negativen Cashflow auf und war für 5 % des Konzernumsatzes verantwortlich. Das Joint Venture soll nach einiger Zeit einen der 5 größten Handyhersteller darstellen, hieß es weiter.

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