„Leit-Artikel“ HTC One
Die Boom-Box für die Hosentasche

Kawumm zum Mitnehmen: HTC hat in sein neues Spitzen-Smartphone One zwei Aktiv-Lautsprecher eingebaut. Sie sorgen für ordentlichen Klang, wie unser Test zeigt – zumindest, wenn der Akku hält.
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Das Smartphone hat schon so manches Gerät ins Museum oder zumindest in abgelegene Regalfächer des Handels verdrängt. Der Alleskönner ersetzt Musikspieler, Wecker, Navigationssystem, Kompaktkamera und tragbare Spielekonsole. Geht es nach HTC, sind bald auch Lautsprecher dran – der taiwanische Hersteller stattet sein neues Spitzenmodell One mit zwei Stereo-Boxen samt integriertem Verstärker aus. Der Test von Handelsblatt Online zeigt: Nicht nur der Sound sorgt für Kawumm.

Für HTC ist das neue Smartphone nicht nur „the One“, sondern möglicherweise „the one and only“: Im vergangenen Jahr verlor das Unternehmen deutlich an Marktanteil. Das One soll ihm zum Comeback verhelfen. Wenn das Android-Gerät die Kunden nicht begeistert, dürfte es für HTC ganz schwierig werden, gegen die Marketingmaschinen Samsung und Apple anzukommen.

Es scheint so, als hätten sich die Ingenieure deswegen besonders ins Zeug gelegt. Bei der Ausstattung gibt sich das Spitzenmodell keine Blöße. HTC verbaut einen flotten Vierkernprozessor mit 1,7 Gigahertz Taktfrequenz, der interne Speicher ist zwei Gigabyte groß. Das Gerät bewältigt alle Aufgaben behände, auch bei Spielen und Videos ruckelt nichts (so lange die Internet-Verbindung stabil ist). Und das LCD-Display zaubert hübsche Bilder, auch in HD-Auflösung. Das HTC One ist damit eines der leistungsfähigsten Smartphones, die es im Moment gibt.

Auch das Äußere hinterlässt einen hochwertigen Eindruck: Das Aluminiumgehäuse mit seinen abgeschrägten Kanten sieht schick aus und liegt gut in der Hand. Allerdings kann ich den 4,7 Zoll großen Bildschirm kaum einhändig bedienen – wie bei so vielen neuen Geräten der Jumbo-Klasse.

Doch HTC weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, dass gute Hardware allein nicht reicht, um sich von den vielen Konkurrenten abzuheben – zumal das One mit Preisen ab 680 Euro zu den teuren Smartphones zählt. Deswegen hat sich der Hersteller einiges einfallen lassen, um die erklärtermaßen junge Zielgruppe zu begeistern.

Das wichtigste Rezept lautet: Musik. Denn HTC will das One zu einer Boom-Box für die Hosentasche machen. An der Vorderseite sind oben und unten zwei Lautsprecher mit eigenem Verstärker eingebaut. Sie sollen im Zusammenspiel mit einer Equalizer-Software namens Beats Audio einen satten Sound abgeben. Dafür sind Handys bislang ja nicht bekannt.

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Die Boom-Box für die Hosentasche

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Beschallung für den U-Bahn-Waggon

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  • Der Kommentar hätet 1 zu 1 von mir kommen können! Vor allem die Aussage, dass die Bilder meist heller sind als mit blosem Auge in der Realität erkennbar! Das sind auch genau meine Worte mit denen ich die Kamera beschreibe. Ich habe das Handy nun seit gut 2 Wochen, und ich hatte Abends (bei intensiver Nutzung) nie weniger als 30 Prozent Akku! Auch die Wertigkeit übersteigt deutlich die des iPhones. Die Leistung ist überragend, selbst im Energiesparmodus!

    Fazit: Endlich ein Handy das die Qualität und Zuverlässigkeit vom iPhone mit den Möglichkeiten von Android vereint! Endlich ein besseres Handy als das iPhone, zu einem niedrigeren Preis!

    PS: Ich bin ein (dank HTC nun) ehemaliger eingefleischter iPhone Fan (nicht Apple, nur iPhone)

  • 64 GB...diese Version gibt es meines Wissens nur in den USA oder irre ich mich? Wenn ja gibt es einen Link zu dieser Information?

  • ich glaub ihr hab bei der genannten ausstattung einen fehler gemacht. Denn der interne Speicher beträgt 32gb oder 64gb und der arbeitsspeicher also ram beträgt 2gb.

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