Leit-Artikel Iconia W4

Windows für die Jackentasche

Vergnügen und Arbeit in einem – geht das? Das Mini-Tablet Iconia W4 von Acer soll nicht nur als leichter Reisebegleiter taugen, sondern auch für mehr Produktivität sorgen. Der Test zeigt: Ohne Kompromisse geht das nicht.
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Was kann das Iconia W4 von Acer?

Bürogehilfe im Kleinformat: Das Iconia W4 von Acer lässt sich mit einer Tastatur aufrüsten.

Mini-Tablets haben zwei Vorteile: Sie sind ideal für unterwegs und kosten weniger als die 10-Zoll-Exemplare. Doch die meisten Kompaktgeräte sind reine Entertainer, für die Arbeit eignen sie sich nicht – schon wegen des kleinen Bildschirms.

Das will Acer ändern: Der taiwanische Computerhersteller, der seit einiger Zeit auch in Smartphones und Tablets macht, vermarktet sein Iconia W4 als ein Gerät, mit dem Nutzer Spaß haben und gleichzeitig produktiv sein können. Der Vorgänger, das Iconia W3, löste dieses Versprechen indes nicht ein. Wie sieht es mit dem W4 aus?

Wenn es um den Spaß geht, zeigt das Iconia W4 keine markanten Schwächen. Dank des kompakten Formates liegt gut in der Hand und passt in die meisten Taschen, auch wenn es mit 420 Gramm kein Leichtgewicht ist. Die Leistung ist für ein Tablet der 300-Euro-Klasse respektabel und reicht für die üblichen Apps aus dem Windows Store locker aus. Hier hat Acer im Vergleich zum Vorgänger nachgebessert.

Das Display ist gut besser als bei vielen 8-Zoll-Geräten, sieht man vom (deutlich teureren) iPad Mini mit Retina-Display ab: Es bietet kräftige Farben und ordentliche Kontraste, auch bei Tageslicht lässt es sich gut ablesen. Der Akku schlägt sich ebenfalls gut und hält gut und gerne acht Stunden Betrieb durch, nimmt sich anschließend beim Aufladen allerdings viel Zeit.

So oder so: Wer das neue Windows mit seiner Kacheloptik (und dessen Einschränkungen) mag, ist mit dem Gerät gut bedient.

Dass sich das Gerät auch als Mitnehmbüro eignet, macht der Hersteller an zwei Dingen fest. Erstens der Software: So ist das volle Windows 8.1 drauf, nicht die abgespeckte Variante RT. Somit können Nutzer nicht nur Apps aus dem Windows Store installieren, wo das Angebot noch relativ schmal ist, sondern auch klassische Programme – ob Fotobearbeitung, Steuer-Programm oder Spiele. Ein Adapterkabel, um ein externes Laufwerk anzuschließen, liegt bei. Bereits vorinstalliert ist das Office-Paket von Microsoft.

Zweitens bietet Acer passend zum Gerät eine Tastatur an, das sogenannte Crunch Keyboard. Es soll die Arbeit erheblich beschleunigen, weil man nicht auf dem Glas herumtatschen muss, sondern die Finger auf echte Tasten legt.

Die Prozessorleistung setzt Grenzen
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