Leit-Artikel: In-Ear-Kopfhörer
Wumms ohne Strippenstress

Zu groß, zu schwer, zu sperrig? Klang-Gourmets, die von Kopfbügel-Hörern genug haben, sollten in gute In-Ear-Kopfhörer investieren. Wo Ihr Geld gut angelegt ist und ob der Preis die Musik macht, verrät der Test.
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Sie sperren den Lärm aus und fallen beim Sport nicht heraus: In-Ear-Kopfhörer. Für mich als passionierte Musikliebhaberin und Berufspendlerin, die sich auf dem täglichen Weg zur Arbeit gerne für eine kleine Weile von der Außenwelt isoliert, sind sie unverzichtbar. Welche sind empfehlenswert? Weil das Angebot beinahe uferlos ist, haben wir uns für vier Modelle zwischen 80 und 250 Euro entschieden, die in den Top-Seller-Listen bei Amazon auftauchen.

Zugegeben: Alle getesteten Geräte, die man sich im Gegensatz zu einem klassischen Bügelkopfhörer in den Gehörgang schiebt, sind nicht ganz billig. Aber Kopfhörer sind inzwischen Lifestyle-Accessoires. Und jedes einzelne Modell liefert einen Klang, der alles andere alt aussehen lässt. Das ist nicht nur für Misanthropen eine prima Sache, die sich von der Außenwelt abschotten wollen. Auch Brillenträger und Sportfans, bei denen der klassische Bügelkopfhörer auf die Brillenbügel drückt oder beim Joggen ständig vom Kopf rutscht, kommen auf ihre Kosten.

Bei Frost wird's eisig: Beyerdynamic MMX 101iE

Der MMX 101iE von Beyerdynamic wird mit einer kleinen Stofftasche geliefert, in der sich die Kopfhörer, die gleichzeitig auch Headset sind, aufbewahren lassen. Dank der drei mitgelieferten Silikon-Aufsätze lässt sich der MMX 101iE recht gut auf die Ohrengröße einstellen. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen will, kann sich beim Hörgeräteakustiker auch individuelle Ohrpassstücke anfertigen lassen.

Leider mangelt es an einer Lautstärke-Funktion am Kabel. Wer also mit dem Rad unterwegs ist, kommt nicht drum herum, seinen Player aus der Tasche zu fummeln, um lauter oder leiser zu stellen.

Optisch kommen die Kopfhörer minimalistisch daher. Das Alugehäuse kann bei eisigen Temperaturen allerdings ordentlich kalt werden am Ohr. Das Kabel dürfte ruhig etwas stabiler sein, aber nach vier Wochen im Alltagstest gibt es noch keinerlei Verschleißerscheinungen.

Beim MMX 101iE überzeugt der warme, stressfreie Klang, an dem es nichts zu meckern gibt. Der Preis macht wohl nicht immer die Musik. Unterm Strich liefert der Kopfhörer einen soliden Sound und ist eine gute Wahl für jemanden, dessen preisliche Obergrenze bei 100 Euro liegt. Einzig beim Thema Kabel, dessen Wertigkeit häufig kritisiert wird, besteht noch Nachholbedarf.

UVP: 99 Euro; Straßenpreis: rund 80 Euro; Produktdetails: www.beyerdynamic.de

Kommentare zu " Leit-Artikel: In-Ear-Kopfhörer: Wumms ohne Strippenstress"

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  • Wenn man doch nur Artikel und Relativpronomen auseinanderhalten könnte:

    DieseS oder welcheS = das / der, die, das

    Folglich ist daß/dass kein Artikel.

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