Leit-Artikel ZTE Open
Das Sparphone mit dem Feuerfuchs

Es ist ein Gegenentwurf zum iPhone: Das ZTE Open nutzt als erstes Smartphone das offene Betriebssystem Firefox OS, und es kostet nur 79 Euro. Das macht sich im Test leider an allen Ecken und Enden bemerkbar.
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Firefox kennt man – als offenen Browser, den eine Gemeinschaft von Programmierern ohne kommerzielle Interessen weiterentwickelt. Diese Philosophie wollen die Macher mit einem eigenen Betriebssystem auf Smartphones übertragen. Das erste Gerät mit Firefox OS, das ZTE Open, ist seit kurzem in Spanien auf dem Markt. Wir konnten es einem Test unterziehen.

Das ZTE Open kommt zu einem Kampfpreis auf den Markt: 79 Euro kostet es in Spanien – und zwar ohne Mobilfunkvertrag von Telefónica, das das Gerät vermarktet. Dieser Niedrigpreis ist kein Zufall: Die Mozilla-Stiftung will zunächst Nutzer erreichen, die noch kein Smartphone haben, gerade in Schwellenländern. Erst in den nächsten Jahren sollen Geräte für Technikliebhaber herauskommen, denen ein Preis von 300 Euro aufwärts nichts ausmacht.

Wer schon einmal ein Smartphone in der Hand hatte, wird mit der Benutzeroberfläche des ZTE Open schnell zurechtkommen. Der Startbildschirm zeigt Datum und Uhrzeit, darunter sind Schnellstart-Logos für Telefon, SMS, Browser, Kamera und UKW-Radio, die überall zu sehen sind. Mit Wischbewegungen nach rechts kommt man zu den installierten Anwendungen; links liegen diverse Ordner, mit denen Nutzer ihre Programme organisieren können – vorgegeben sind beispielsweise Soziale Netzwerke und Spiele.

Um den Kampfpreis zu ermöglichten, musste ZTE jedoch offenbar an allen Ecken und Enden sparen. Das fängt an beim Äußeren: Das Gerät ist kein schlanker Handschmeichler, sondern ein pummeliges Stück Plastik. Immerhin liegt es mit seinen abgerundeten Kanten prima in der Hand.

In Inneren mühen sich Komponenten, die schon seit Jahren nicht mehr zeitgemäß sind. Der Prozessor hat einen Rechenkern mit 1 Gigahertz Taktfrequenz – die heutigen Spitzenmodelle haben vier Kerne.  Der Arbeitsspeicher ist mit 512 Megabyte schmal bemessen, noch schmaler ist jedoch der interne Speicher mit 130 Megabyte. Um das Gerät sinnvoll nutzen zu können, muss man ihn per Micro-SD-Karte aufrüsten. Telefónica legt eine bei.

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Das Schreiben wird zur Qual

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  • Für einen vermeintlich gerade zwei Tage jungen Test allerdings schlecht recherchiert: das ZTE Open kostet gerade mal noch 49,00 €. Das ist im Bereich des Preis-Leistungsverhältnisses (und das ist bei diesem Telefon nun mal das Wichtigste) noch mal erheblich besser.

    Siehe
    http://www.movistar.es/particulares/movil/moviles-tarjeta/ficha/zte-open-prepago?pid=movilprepago1

    Leider gibt es bisher keine sinnvolle Möglichkeit, das nach Deutschland zu importieren. Der ZTE eBay-Shop ist durch Wechselkurs und Versand dann doch recht teuer (ca. 85 € egal ob aus UK oder USA).

  • Es ist wirklich an der Zeit, dass es im mobilen Internet ein Gegengewicht zu Apple und Google gibt! Man darf auf die nächsten, technisch besseren Modelle gespannt sein.

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