Lifebook E8020 von Fujitsu-Siemens
Digitales Alcatraz

Schon mal das Notebook irgendwo liegen lassen? Oder nach dem Gang in den Speisewagen das Gepäcknetz im ICE verwaist vorgefunden? Nach dem ersten Ärger läuft einem erst dann der wirklich kalte Schauer den Rücken runter, wenn man Revue passieren lässt, was für Informationen man dem Rechenknecht anvertraut hat. Und sich vorstellt, wie die genüsslich vom neuen Besitzer inspiziert werden.

HB DÜSSELDORF. Wer auf Nummer sicher gehen will, holt sich ein Daten-Alcatraz wie das Lifebook E8020 von Fujitsu-Siemens. Das neue Flaggschiff der E-Serie ist mit aktuellster Intel-Centrino-Technik ausgestattet, und wer alle Möglichkeiten nutzt, hat einen Hochsicherheitstrakt für Bits und Bytes.

Aber wie das mit Gefängnissen so ist reinkommen ist manchmal so schwer wie rauskommen. Es beginnt beim beliebten Kensington-Lock , mit dem wir unser Schmuckstück am Tisch festketten können, und geht weiter zum Security Panel , das über der Tastatur platziert ist. Das fragt noch vor dem Hochfahren der rudimentärsten Systemsoftware (aus dem so genannten Bios) ein Passwort ab.

Sonst läuft buchstäblich gar nichts. So wird verhindert, dass versierte PC-Freaks Hintertüren zum Rechner öffnen, noch bevor das Betriebssystem gestartet wird. Nutzer- und Administrator-Passwort müssen mit Hilfe zweier kleiner Programme aber sorgfältig eingerichtet werden. Im Bios selber kann der unbefugte Start des Betriebssystems per Passwort verhindert werden.

Bleibt die Festplatte. Sie könnte in einen anderen Rechner eingebaut und ausgelesen werden. Auch das verhindert ein Bios-Passwort. Die Platte verweigert in anderen Rechnern dann komplett den Dienst. Aber: Einstellungen im Bios sind so etwas wie eine Operation am offenen Herzen. Geht das schief, müssen oft Fachleute ran, um das Gerät zu reanimieren. Im Zweifel lieber vom Händler vornehmen lassen und direkt vor Ort testen.

Das Gleiche gilt für vergessene Passwörter für das Security-Panel. Dann bringt nur noch ein autorisierter Händler natürlich gegen angemessenen Obolus das Lifebook ins Leben zurück, nachdem sich der Besitzer zuvor als rechtmäßiger Eigentümer ausgewiesen hat. Also: Passwörter penibel genau notieren und an sicherem Ort aufbewahren. Bei Auslandsreisen bei einer Person hinterlegen, die wir im Notfall auch nachts mal anrufen können. Das kostet dann nur eine Flasche Champagner als Dankeschön.

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