Magellan Roadmate 700
Navigationssystem für echte Vielfahrer

Nachrüst-Navigationsanlagen werden bei den Deutschen immer beliebter. Nicht etwa, weil sie immer orientierungsloser werden. Da müsste man wohl auch eher die Politik zur Verantwortung ziehen. Sondern weil die Autos im Schnitt immer länger gefahren werden. Was aber zum Teil wohl auch die Politik zu verantworten hat.

HB DÜSSELDORF. Wie dem auch sei. Für den angejahrten Gebrauchten oder den Neuen mit der spartanischen Hans-Eichel-Gedenkausstattung gibt es genügend Angebote, um die Wegfindung zu erleichtern.

Grob unterscheiden sie sich durch Festeinbau oder Portabilität wie beim Testgerät Magellan Roadmate 700. Ideal, wenn man zwei oder mehr Familienautos hat oder als Geschäftsmann an jedem Flughafen einen anderen Mietwagen in Empfang nimmt.

Der Roadmate 700 wiegt stattliche 375 Gramm und hat 17 europäische Karten auf seiner Festplatte. Nach dem Einschalten ist das Nichtraucher-Navi-Gerät, das über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgt wird, nach gut einer Minute betriebsbereit. Der Bildschirm schaukelt auf schlechten Wegstrecken gemütlich an seinem Schwanenhals, wenn er an der Windschutzscheibe befestigt wird, ist auf normalen Straßen aber gut ablesbar.

Gefallen haben die vielfältigen Einstellmöglichkeiten für Wegfindung (schnellste/kürzeste Route), auch der Maut-Killer "Autobahnen meiden" ist schon eingebaut. Die Displayanzeige (Karte, 3D, Fahranweisungen) mit Nachtmodus lässt sich individuell gut anpassen, und die Sprachausgabe war laut und verständlich. Das ist aber auch notwendig, da keine Lautstärke-Absenkung des Autoradios möglich ist.

Die Eingabe des Fahrziels erfolgt bevorzugt über den Berührungsbildschirm und ist sehr komfortabel gestaltet. Das ist ein Standard, wie er bei modernen Top-Anlagen ab Werk auch geboten wird. Wichtige Menüpunkte sind per Taste erreichbar. Bei der Navigation kämpft der Roadmate mit den Problemen, die allen Portis zu schaffen machen. Er hat zum Beispiel weder einen Anschluss an den Tacho noch an den Rückwärtsgang, was die Standortbestimmung manchmal etwas schwierig macht. Speziell, wenn in engen Straßenschluchten das GPS-Signal kurz verschwindet. Abbiegepunkte wurden bei den Testfahrten immer korrekt angesagt, allerdings manchmal doch etwas spät. Die zusätzlichen umfangreichen optischen Hilfen reichen, um das wettzumachen.

Updates des Kartenmaterials (ein Preis dafür steht noch nicht fest) sollen laut Hersteller über den USB-Anschluss per PC möglich werden. Eine Adressendatenbank kann per PDA (zum Beispiel mit Palm-Betriebssystem) gefüttert werden.

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