Mobile World Congress
Nokia greift mit Billig-Handys wieder an

Nokia will mit günstigen Handys und Smartphones verlorene Marktanteile wieder zurückgewinnen. Zudem soll das Geschäft mit Kartendiensten wachsen. Davon profitiert ein Newcomer.
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BarcelonaNokia nimmt wieder den Massenmarkt in Angriff: Der finnische Konzern hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine Reihe von günstigen Handys und Smartphones angekündigt.

„Wir definieren den Konkurrenzkampf bei günstigen mobilen Geräten neu“, sagte Nokia-Chef Stephen Elop am Montag. Das Unternehmen wolle mehr Leistung zu bezahlbaren Preisen bieten, indem es Funktionen aus seinen Spitzenmodellen in die einfacheren Geräte integriere.

So erweitert Nokia die Palette seiner Lumia-Smartphones um ein Einsteiger- und ein Mittelklassegerät, das Lumia 520 und 720 – Letzteres zum Kampfpreis von 249 Euro vor Steuern. Die beiden neuen Modelle haben eine verbesserte Kamera und bieten Zugriff auf den Kartendienst Here. Beide Geräte werden global vermarktet – gerade in Schwellenländern wie China wächst die Nachfrage nach den Computer-Handys rasant.

Der Hersteller kündigte außerdem ein Handy für Entwicklungs- und Schwellenländer an: Das Nokia 105 kostet vor Steuern 15 Euro. „2,7 Milliarden Menschen haben noch kein Handy – dieses Gerät ist ein guter Start“, sagte Elop. Es sei „der Einstiegspunkt in die Marke Nokia.“ In diesem Segment muss sich der Konzern zunehmend gegen Wettbewerber wie Samsung, Huawei und ZTE behaupten, die ebenfalls mit günstigen Preisen um die Nutzer kämpfen.

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Kartendienst Here wird ausgebaut

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