Mobilfunkbetreiber wollen Datengeschäft ankurbeln
Handys zu Weihnachten gibt es fast geschenkt

Die Schnäppchen erinnern an alte Zeiten: Mobilfunkbetreiber und Händler haben die Handy-Preise im großen Stil gesenkt. Geräte mit Farbdisplay, eingebauter Kamera und Multimedia-Funktionen werden häufig schon für einen Euro angeboten. Mit solchen Angeboten, wie sie zuletzt im Boomjahr 2000 weit verbreitet waren, läuten die Unternehmen jetzt das Weihnachtsgeschäft ein.

slo DÜSSELDORF. Das Kalkül ist einfach: "Die Geräte werden wieder stärker subventioniert - in der Hoffnung, dass Kunden Spaß an Multimedia bekommen und so die Subventionen wieder hereinspielen", sagt Ralf Simon, -Peter Chef des Mobilfunk-Dienstleisters Hutchison Telecom.

Denn nur wenn Millionen Kunden ihr altes Mobiltelefon gegen ein Multimediahandy eintauschen, können die neuen Daten-Dienste zum Selbstläufer werden und den Mobilfunkern den gewünschten Umsatzschub bringen. Nutzer der neuen Handys verschicken schließlich erst dann Fotos, wenn auch der Empfänger ein entsprechendes Gerät besitzt.

Im Unterschied zu früher gibt es die hochsubventionierten Mobiltelefone jetzt allerdings nur in Kombination mit einem Zwei-Jahres-Vertrag. Durch Werbekostenzuschüsse und Prämien an den Händler summieren sich die Subventionen auf bis zu 300 Euro pro Gerät. Handypakete mit im voraus bezahlter Karte gibt es dagegen meist erst ab 60 Euro.

Bisher ist das Geschäft mit mobilen Datendiensten noch nicht in Gang gekommen: Etwa 3 Millionen der 63 Millionen Handykunden in Deutschland nutzen Multimedia-Portale wie Vodafone Live, T-Zones, I-Mode von E-Plus oder O2 Active, über die man Fotos verschicken, Musik und Spiele herunterladen kann.

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