Mobilmarketing-Startups erreichen schwarze Zahlen
Immer mehr Firmen werben per Handy

Nike lädt zum Fußball-Duell, McDonald?s lässt im Handy-Suchspiel Nemo finden: Werbebotschaften per SMS - und neuerdings auch bebildert per MMS - nehmen rasant zu. Die drei wichtigsten Anbieter für das so genannte Mobile-Marketing in Deutschland - 12snap, Mindmatics und Yoc - haben eigenen Angaben zufolge das vergangene Jahr erstmals mit schwarzen Zahlen abgeschlossen.

FRANKFURT/M. Das noch kleine Segment im europäischen Werbemarkt soll seinen Umsatz in diesem Jahr nach einer Prognose von Forrester Research von 60 auf 180 Mill. Euro verdreifachen. Im nächsten Jahr halten die Forscher von Forrester sogar ein Volumen von 400 Mill. Euro für möglich. Der deutsche Markt steuert rund ein Drittel bei, schätzt die Branche.

Große werbungtreibende Unternehmen wie Procter & Gamble, L?Oréal, Coca-Cola oder Adidas bauen ihre Werbung per Handy aus: "Statt fünfstelliger Etats investieren die Kunden jetzt zunehmend sechs- oder siebenstellige Summen in mobile Werbung", sagt Christian Hinrichs, Vorstand Finanzen bei der Münchner Firma Mindmatics. Und waren die Kampagnen bisher vor allem eher national ausgerichtet, so häufen sich bei den Mobil-Marketern jetzt die Aufträge für sechs und mehr Länder umfassende Aktionen.

12snap, der 1999 gegründete Pionier des mobilen Marketings, hat vergangenes Jahr mit rund 50 Mitarbeitern 7,4 Mill. Euro umgesetzt. Das Unternehmen hat laut Vorstandschef Michael Birkel auch operativ Gewinn gemacht, den möchte er allerdings nicht genauer beziffern. 12snap ist in Deutschland, Italien und England und Schweden mit Niederlassungen präsent und hat für die zukünftige Expansion den US-Markt sowie Asien im Visier.

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