Moto Z im Test Der Transformer unter den Smartphones

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Gemeinsamkeit mit dem iPhone 7: ein Anschluss fehlt
In hellen Räumen ist die Darstellung leider oft zu blass.
Leider etwas zu schwach

In hellen Räumen ist die Darstellung leider oft zu blass.

Für 99 Euro extra lässt sich das Moto Z auch zum Soundsystem erweitern. Der Audiohersteller JBL hat für Lenovo eine Box entwickelt, die sich an das Smartphone ankoppeln lässt. Damit ist das System zwar deutlich dicker und schwerer, doch verspricht bis zu zehn Stunden einen anständigen Sound. Angetrieben wird die Box durch einen internen Akku. Der Anschluss ist damit denkbar einfach: Anklippen, fertig. Allerdings ist der Sound am Ende doch sehr blechern und anders als bei Bluetooth-Boxen können auch weitere Geräte nicht angeschlossen werden. Da kann auch der vergleichsweise geringe Preis nicht drüber hinwegtrösten.

Das dritte Extra im Test kommt besonders edel daher. Der Luxuskamerahersteller Hasselblad hat für das Moto Z den Kameraaufsatz „True Zoom“ entwickelt, der bis zu zehnfachen optischen Zoom möglich macht. Bei gutem Wetter und Lichtbedingungen können – so das Herstellerversprechen - auch weit entfernte Motive nah herangeholt werden. Bilder lassen sich auch im bei Fotografen beliebten Bildformat RAW speichern.

Für Profis arbeitet der Autofokus allerdings etwas zu träge. Und auch die Profieinstellungen wie Weißabgleich, Belichtungszeit oder ISO-Wert können die am Ende nur bedingt beeindruckende Bildqualität kaum retten. Da schneidet manche Digitalkamera genauso gut ab. 4K-Videos lassen sich sogar nur mit der internen Kamera des Moto Z filmen. Wer den Aufsatz verwendet, kommt maximal auf Full-HD-Qualität. Ohnehin scheint die verbaute Kamera im Moto Z mit ihren 13-Megapixeln nicht wesentlich schlechter zu sein. Warum also 300 Euro für den Aufsatz investieren?

Was der Transformer zu bieten hat
Der Transformer unter den Smartphones
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Auf den ersten Blick ist auch das Moto Z ein ganz normales Android-Smartphone. Doch es kann etwas, das alle anderen noch nicht können.

Hochauflösend und übersichtlich
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Das 5,5-Zoll-Display liefert eine QHD-Auflösung und eine sehr ansprechende Farbdarstellung. Der Speicher von 32 Gigabyte lässt sich über eine SD-Karte erweitern.

Ganz schön flach
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Gerade einmal fünf Millimeter ist das Moto Z breit, wenn kein Aufsatz aufgesteckt ist. Die Rückseite ist dann allerdings sehr empfindlich.

Schau mir in die Linse
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Dicker ist es nur dort, wo die 13-Megapixel-Digitalkamera verbaut ist. Ebenfalls deutlich zu erkennen: Die Rückseite ist anfällig für Fingerabdrücke.

Schön bezogen
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Schöner und robuster ist es mit einem der derzeit sechs verfügbaren „Style Shells“ für 20 bis 27 Euro. Doch es gibt noch viel interessantere Aufsätze für das Moto Z…

Objektiv zum Aufstecken
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Mit dem Hasselblad-Aufsatz sieht das Moto Z fast aus wie eine richtige Kamera. Mit 299 Euro ist der allerdings auch ziemlich teuer.

Anschalten, zoomen, knipsen
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Mancher Profi mag sich durch die Einstellungsmöglichkeiten am Kameraaufsatz unterfordert fühlen. Der Vorteil: Laien verstehen alles intuitiv.

Dafür vermisst man beim Moto Z tatsächlich – wie beim iPhone 7 – den Anschluss für Kopfhörer. Der Hersteller liefert zwar einen Adapter mit. Doch wer keine Bluetooth-Kopfhörer besitzt, hat auf längeren Bahnfahrten die Wahl, entweder den Akku zu laden oder Musik zu hören. Beides geht nicht.

Glücklich, wer sich da ein viertes Extra leistet. Denn Lenovo bietet auch einen ansteckbaren Akku an, der bis zu 22 Stunden zusätzliche Energie liefert. Überprüfen können wir das leider nicht, da das Extra zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar war. Doch auch bewegt man sich preislich deutlich über vergleichbaren externen Geräten. Für das Incipio Offgrid Power Pack verlangt der Hersteller 89 Euro. Für Bastler und Entwickler, denen die bisherigen Mods nicht reichen hat Lenovo auch für 115 Euro ein Moto Mods Development Kit im Angebot. Das Kalkül dahinter dürfte eher sein, das Geschäft mit den Extras in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

Fazit: Elegante, aber teure Extras

Das Moto Z ist ein schlankes, elegantes Handy, das es technisch locker mit den Flaggschiffen der Konkurrenz aufnehmen kann. Wer sich Erweiterungen zulegen will, sollte allerdings lieber nicht auf den Preis achten. Denn die eleganten Extras sind bislang deutlich teurer als vergleichbare externe Geräte.

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7 Kommentare zu "Moto Z im Test: Der Transformer unter den Smartphones"

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

  •  Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

  •  Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

  •  Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • "Doch reicht das, um gegen Apple und Samsung zu bestehen?"

    Nur, wenn man die zusätzlichen Funktionen gebrauchen kann.

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