Neues von Nokia, Samsung und HTC
Konkurrenz für den Blackberry wächst

Die Meldung ging um die Welt: Am Mittwoch waren große Teile des E-Mail-Services Blackberry kurzzeitig unerreichbar. Der digitale Postdienst von RIM aus Kanada ist schon so berühmt wie das Tempotuch und aus dem Alltag von Millionen Managern nicht mehr wegzudenken. Doch es gibt Alternativen sowohl zu den kultigen Geräten von Rim, als auch zum E-Mail-Push-Service selber.

DÜSSELDORF. An vorderster Front Nokia mit dem flexiblen Symbian-Betriebssystem und zahlreiche Windows-Geräte, die – Überraschung! – auf Microsoft-Lösungen optimiert sind. Wir haben die Herausforderer getestet. Das runderneuerte Nokia E61i trat dabei gegen das Fliegengewicht SGH-i600 von Samsung und den Newcomer HTC S620 an. Sie alle können mit mehreren E-Mail-Push-Diensten betrieben werden, mit welchem hängt vom Netz-Provider ab oder der im Unternehmen eingesetzten Technik.

Vorweg: Das Frühjahr 2007 verspricht ein erfreuliches zu werden. Das gilt für jeden der drei Testkandidaten. Auf jeden Fall besteht kein zwingender Grund mehr, bis Jahresmitte etwa auf das Motorola „Q“ (mit Windows Mobile 6) zu warten, oder sogar bis Jahresende auf Apples „iPhone“.

Alle Testkandidaten kommen – wie das E-Mail- Vorbild Blackberry 8800 – mit einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur. Für Vielschreiber gibt es dazu derzeit keine Alternative, Touchscreens eingeschlossen. Nokia verweist dabei mit seinem großen und rutschfesten Tastenfeld die Konkurrenz auf die Plätze.

Die edlen (Teil-) Metallkäfige von Nokia und HTC heben sich vom Plastikmantel des Samsung spürbar ab. Der hat den Charme eines Taschenrechners, wirkt aber keinesfalls billig. Im Gegenzug trumpft der Koreaner mit kompakten Ausmaßen und einem Traumgewicht von gerade mal 105 Gramm auf. Bei den brillanten Displays der drei digitalen Briefträger gibt es keine Unterschiede in der Pixelauflösung, allerdings hat das E61i die größte Bildfläche.

Nokia hat seinem E61i gegenüber dem alten E61 eine Kamera spendiert und den Winz-Joystick durch einen zentralen Fünf-Wege-Taster ersetzt, was der Bedienfreundlichkeit gut getan hat. Das Gerät ist zudem flacher geworden.

Wer dem seitlichen Drehrad der alten Blackberrys nachtrauert (die aktuellen haben ja den zentralen „Pearl“-Sensor), wird das SGH-i600 lieben. Mit dem Dreh-Drück-Rädchen lässt sich flott durch die im Karteikarten-Design angeordneten Menüpunkte scrollen, innerhalb der Menüs des Samsungs wird per Links-Rechts-Taste navigiert. Praktisch.

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