Nokia 6680
Sushi-Talk dank UMTS

Spätestens seit "Lost in Translation", der sicher skurrilsten cineastischen Liebeserklärung an das Land der aufgehenden Sonne, weiß jeder, dass Japan ein besonderes Pflaster ist. Da ist es für uns "Langnasen" beruhigend, einen Rettungsanker dabeizuhaben, etwa ein UMTS-Mobiltelefon wie das 6680 von Nokia.

HB DÜSSELDORF. War Japan als GSM-freie Zone bislang für Euro-Handys Terra incognita, funktionieren UMTS-Telefone in der Heimat des Sushis fast reibungslos, wie ein Weekend-Journal-Test zeigt.

Das 6680 mit Serie-60-Betriebssystem ist ein perfektes Reisehandy. Mit guten Organizerfähigkeiten und ausgereifter PC-Synchronisation war der Übertrag der Outlook-Kontakte und Termine aus dem Laptop schnell erledigt. Das Display ist gut ablesbar und für E-Mail und Internet ganz gut geeignet. Hilfreich: Auf dem Bildschirm werden jetzt automatisch die Aufgaben für den Tag aufgelistet.

Die eingebaute 1,3-Megapixel-Kamera liefert genug Leistung für farbtreue Schnappschüsse und das unvermeidliche Gruppenfoto mit Gastgeber. Das gehört in Japan einfach dazu.

Als Speicher nutzt das 6680 Karten im Mini-MMC-Format. Abends im Hotel werden die Fotos auf den Laptop übertragen, um Platz für neue Bilder zu schaffen.

Für unterwegs wird die mitgelieferte Karte mit Musik vom PC gefüllt. Die 64-MB-Speicher reichen zwar nicht für einen Transatlantikflug, aber für kurzweilige Unterhaltung auf der Zugfahrt von Tokio nach Osaka im hypermodernen Shinkansen allemal - und wer will, kauft sich größere Karten dazu.

Die Qualität der Kopfhörer ist gut. Die Sprachqualität im Telefonbetrieb überzeugte, die Tastatur ist etwas klein geraten, aber leicht bedienbar.

Die Einbuchung bei Vodafone Japan klappte sofort, und im Test ließen sich SMS und MMS verschicken und empfangen. Video-Anrufe konnten nicht durchgestellt werden, obwohl mit der Gegenstelle (Motorola E 1000) zuvor in Deutschland eine Testverbindung aufgebaut werden konnte.

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