Nokia
Expedition in die Tiefe der Handtasche

Das Handy entwickelt sich zum wichtigsten Gegenstand, den der Mensch mit sich herumträgt. In einer neuen Studie haben die Feldforscher von Nokia Menschen befragt, wo sie ihr Handy aufbewahren und ob sie rechtzeitig drankommen. Wie die Designer von Nokia Spähtrupps in alle Welt schicken – und die Gewohnheiten der Kunden erforschen.

LONDON. Sind Sie ein Mann? Dann fassen Sie jetzt bitte mal in Ihre rechte vordere Hosentasche. Ist da drin ihr Handy? Glückwunsch, dann gehören Sie zur globalen Mehrheit von 60 Prozent der Männer. Verpassen Sie manchmal Telefonate, weil Sie das Handy in der Tasche nicht hören? Trösten Sie sich, 30 Prozent von uns geht es genau so. Und die Frauen? Die kramen gerade in ihrer Handtasche, denn dort bewahren 61 Prozent von ihnen das Handy auf. Und jede zweite findet es darin nicht, wenn es klingelt. Das wiederum überrascht jetzt wahrscheinlich niemanden, der schon mal in eine Frauenhandtasche hineingeschaut hat.

Wie die Feldforscher von Nokia. Die haben in 15 Städten viele tausend Menschen befragt, wo sie ihr Handy aufbewahren und ob sie rechtzeitig drankommen. So kommen dann solche Statistiken zustande. Aber sie haben auch praktische Konsequenzen. Zum Beispiel, dass das Design-Team des finnischen Weltmarktführers neue Modelle mit einem blauen Blinklicht ausstattet, damit sie auch in geräumigen Handtaschen flott zu finden sind.

„Die Kommunikationsgewohnheiten sind in verschiedenen Kulturen bemerkenswert ähnlich“, hat Jan Chipchase bei seinen Reisen um die Welt gelernt. Der Design-Spezialist mit Sitz in Tokio ist einer der Feldforscher in Diensten von Nokia, die Menschen auf allen Kontinenten im Alltag beobachten. Dabei geht es keineswegs nur um den Umgang mit dem Handy. Jüngst hat das Team zum Beispiel erforscht, was Menschen mit sich herumtragen.

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