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Das A-Team

So ähnlich und doch so verschieden. Die ersten Modelle der Winz-Notebooks mit den neuen Atom-Chips von Intel sind im Markt. Wir haben einen Kandidaten mit klassischem Windows XP gegen einen Konkurrenten mit Linux antreten lassen.

DÜSSELDORF. Asus hat den EeePC mächtig aufgebohrt, der 901 kommt mit 1 GB Hauptspeicher und Windows XP. Acer begnügt sich beim Aspire One in der Version 110L mit 512 MB Hauptspeicher. Da Acer ein selbst konfiguriertes Linux-System ("Linpus" auf Basis von Fedora 8) statt des Speicherfressers XP gewählt hat, ist das aber kein Problem. Versionen mit Windows will Acer nachschieben.

Die 8,9-Zoll-Displays der Rechenknechte stecken in recht breiten Plastikrahmen, beim 901 sind die zusätzlichen seitlichen Trauerränder, die die ersten EeePC verschandelten, verschwunden. Keiner der Testrechner war dem Sonnenlicht-Einsatz im Biergarten gewachsen, in normaler Arbeitsumgebung ist Farbe und Kontrast bei der Standardauflösung 1 024 x 600 nicht zu beanstanden. Bei der Kommunikation ist W-Lan Pflicht, es gibt aber auch Ethernet-Buchsen. Gut: Der EeePC hat jetzt Bluetooth, der Aspire One leider nicht.

Bei der Tastatur gewinnt Acer haushoch. Obwohl seine Außenmaße (ca. 25 x 19 cm) nur unwesentlich über denen des Asus liegen, haben die taiwanesischen Tüftler ein richtig großes Tastenbrett einbauen können. Der Lohn: Auch mitteleuropäische Finger können flott im Zehnfinger-Modus tippen. Der EeePC ist klar im Nachteil.

Nachgedacht haben die Acer-Designer auch beim Speicher. Der ist in beiden Kandidaten knapp bemessen, Gerade mal zwölf GB Flashspeicher gibt es beim Asus, der Acer muss mit acht GB auskommen. Zur Speichererweiterung können USB-Festplatten angeschlossen - jedes der Mini-Netbooks hat drei Anschlüsse - oder SD-Speicherkarten eingesetzt werden. Der Aspire hat gleich zwei Kartenslots, einen SD-Slot für einen (permanenten) Zusatzspeicher und einen Fünffach-Kartenleser für Digitalkamera & Co. Beim Eee muss man dagegen die eventuelle Zusatzspeicherkarte erst entfernen, um Dateien von einer anderen Karte einzulesen.

Zur Windows-Oberfläche des Asus EeePC muss man keine Worte verlieren, das ist klassisches XP. Der große Vorteil: Wer von Zuhause aus daran gewöhnt ist, kommt sofort klar und - vielleicht noch wichtiger - kann bereits vorhandene Windows-Programme installieren, wenn er ein externes DVD-Laufwerk anschließt.

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