Oberverwaltungsgericht Hamburg
UMTS-Antenne darf in Wohngebiet gebaut werden

Der Bau einer Mobilfunkantenne für das neue UMTS-Netz wurde vom Oberverwaltungsgericht Hamburg in zweiter Instanz erlaubt.

HB HAMBURG. Die Anlage dürfe bis zum endgültigen Abschluss des Rechtsstreits errichtet und in Betrieb genommen werden, teilte das Gericht am Mittwoch in Hamburg mit. Die Bewohner würden nicht unzumutbar beeinträchtigt, selbst wenn sie subjektiv eine psychische Belastung empfänden. Für das Baurecht sei entscheidend, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte für die elektromagnetische Strahlung eingehalten würden.

Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt, nachdem die erste Instanz im August den Bau der Sendeanlagen zunächst untersagt hatte. Es war bundesweit das erste Verbot einer UMTS-Sendeanlage, das zudem von Prominenten wie dem Hamburger Rechtsanwalt Matthias Prinz unterstützt wurde. Die Kritiker hatten argumentiert, dass die Strahlung der Anlage auch unterhalb der Grenzwerte die menschliche Gesundheit schädigen könne und hatten damit zunächst Recht bekommen.

Dagegen ging das Mobilfunkunternehmen T-Mobile in Berufung. Das OVG stellte in seinem Urteil nun fest, dass der Bau und Betrieb einer Mobilfunkanlage den Wohnbedürfnissen diene und geradezu erwartet werde.

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