Paketangebote kommen bei Kunden an
T-Mobile schlägt Sparkurs ein

Die Mobilfunkgesellschaft T-Mobile hat sich ein energisches Sparprogramm verordnet, um die Vorgaben der Mutter Deutsche Telekom zu erfüllen. Zugleich sollen ein weiterer Ausbau der Pakettarife und die Einführung eines Walkie-Talkie-Dienstes den Umsatz ankurbeln.

BONN. "Wir fahren nicht nur kontinuierlich die Handysubventionen herunter, sondern haben im zweiten Quartal auch damit begonnen, intern an vielen Stellen unsere Kosten zu senken", sagte der Deutschland-Chef von T-Mobile, Timotheus Höttges, dem Handelsblatt. So gibt es Einschnitte bei Ausgaben für Informationstechnik und Werbung. Insgesamt sei bislang ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag eingespart worden. Höttges: "Wir sind auf einem sehr guten Weg, unsere Ziele zu erfüllen."

Die Telekom hatte ihrer deutschen Mobilfunktochter das ambitionierte Ziel gesteckt, für 2004 eine Marge beim operativen Gewinn (Ebitda) von 40 Prozent zu erreichen. Im ersten Halbjahr lag der Wert bei 37,5 Prozent. Erfahrungsgemäß sinkt die Marge im zweiten Halbjahr eher, da das traditionell starke Weihnachtsgeschäft zunächst mit hohen Kosten für die Anwerbung neuer Kunden zu Buche schlägt.

Um profitablere und umsatzträchtigere Kunden künftig stärker anzuziehen, ändert das Unternehmen auch seine Subventionspolitik bei Mobiltelefonen: Das Unternehmen will die Geräte nicht mehr mit einer festen Summe bezuschussen. Die Subventionen sollen sich stärker am Tarif orientieren, den ein Kunde wählt. Entscheidet er sich für ein Angebot mit einem höheren Grundumsatz, erhält er einen höheren Zuschuss und umgekehrt. Weitere Prämien sollen darüber hinaus eingeführt werden - beispielsweise eine bestimmte Anzahl kostenloserer Kurznachrichten. Höttges: "In Zeiten zunehmenden Verdrängungswettbewerbs müssen wir unsere Mittel effizienter einsetzen."

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