Populärer Irrtum
Kameras mit mehr Bildpunkten liefern automatisch eine bessere Bildqualität

Falsch, denn die Qualität des Bildes hängt ganz entscheidend vom Objektiv ab. Auch die interne Bildverarbeitung spielt eine große Rolle.

Der Aufnahme-Chip einer Digitalkamera ist verglichen mit einem Kleinbild-Negativ winzig. Die kleinere Fläche muss aber genauso vom Objektiv mit Bildern versorgt werden wie das deutlich großformatigere Negativ. Schließlich soll ein Digitalfoto ja genauso scharf und detailreich sein wie das aus einer konventionellen Kamera. Entsprechend feiner und genauer muss die Optik einer Digitalkamera arbeiten. Spart der Hersteller an dieser Stelle, liefert auch der hochgezüchtetste Megapixel-Chip nur ein verschwommenes Bild.

Grundsätzlich ist es deshalb ratsamer, eine Drei-Megapixel-Kamera eines namhaften Herstellers zu kaufen anstatt ein vermeintliches Fünf-Megapixel-Schnäppchen vom Discounter. Markenhersteller wie Canon, Nikon oder Minolta haben nicht nur jahrzehntelange Erfahrung mit Optik, sie können durch den höheren Verkaufspreis ihrer Apparate auch mehr Geld in Konstruktion und Bau des Objektivs investieren.

Neben Chip und Objektiv ist noch ein dritter Faktor für die Bildqualität verantwortlich, die interne Bildverarbeitung: Der Aufnahme-Chip besteht aus vielen winzigen Sensoren, die aber jeweils nur rot, grün oder blau "sehen" können. Erst die kamerainterne Software setzt das Farbdurcheinander zu einem ansehnlichen Foto zusammen. Je ordentlicher sie ihre Aufgabe erledigt, desto besser die Bildqualität.

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