Postinetts Teststrecke: Airport Extreme: Apples neue Basis

Postinetts Teststrecke: Airport Extreme
Apples neue Basis

So ist das nun mal. Die einen stehen im Licht, die anderen im Schatten. Während die Medien- und Onlineszene im Januar in San Francisco hyperventilierend Steve Jobs? göttlichen Ausführungen zum iPhone folgten, ist eine für den Alltag wesentlich bedeutendere Vorstellung fast untergegangen.

Apples Netzwerk-Basisstation hat endlich seine dringend nötige Generalüberholung bekommen. Motto: Schneller, stärker, schöner. Die neue Airport Extreme Station sieht jetzt aus wie der Mac mini oder die kommende Fernseh-Box "iTV" und beherrscht den WiFi-Standard 802.11 "n". Der ist theoretisch bis zu fünf Mal so schnell wie der heutige "g"-Standard und Voraussetzung, wenn man später "iTV" drahtlos betreiben will. Es sei denn, man liebt Bauklötzchen-Bilder im Briefmarkenformat.

In der Praxis dürfte sich der Geschwindigkeitsvorteil eher auf das Doppelte einspielen. Auch die versprochene Verdoppelung der Reichweite hängt stark von den baulichen Gegebenheiten ab. Stahlbeton bleibt Stahlbeton, solche Wände dämpfen auch die neue Airport Extreme kräftig ab.

Eines ist klar: Wie bei existierenden Produkten aus dem PC-Bereich auch ist der "n"-Standard noch "vorläufig", da er noch nicht endgültig verabschiedet ist. Da der Streit aber mehr politisch als technisch motiviert ist und die Spezifikationen schon sehr weit gediehen sind, kann man den Kauf wagen.

Im Praxistest ließen sich sowohl ein altes PC-System als auch ein MacBook recht einfach anschließen. Ältere Adapter (also "b" und "g") werden unterstützt. Die Anschaffung der Apple-Box sozusagen auf Vorrat erfordert also nicht gleich den kompletten Tausch aller Wireless-Karten. Volle Leistung bringt das Gerät aber natürlich nur, wenn alle Komponenten mit "n"-Geschwindigkeit funken.

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