Postinetts Teststrecke: Blackberry Pearl
Blackberry bringt die gute Perle ins Haus

Styling ist alles: War der typische Blackberry-Kunde beim Telefonieren leicht an seinem Kuchenblech am Ohr zu identifizieren, können jetzt auch Design-orientierte Mitmenschen einen Original-Blackberry kaufen.

Das neue "Pearl" kommt sehr elegant daher - aber ein paar Kompromisse muss man schon schließen, um sich die gute Perle ins Haus zu holen. Getestet wurde ein Blackberry Pearl 8100 mit dem Diensteangebot von Vodafone Deutschland für Privatnutzer oder Unternehmen ohne eigene Blackberry-Serverstruktur (ohne die so genannte "Enterprise Solution"). Das Pearl wird aktuell auch von T-Mobile vertrieben.

Die Hardware besticht auf Anhieb durch ihr wertiges Äußeres. Nichts klappert, nichts knirscht im Gebälk. Das Gehäuse ist schön flach und der Farb-Bildschirm ausreichend groß und gut ablesbar. Das Leichtgewicht liegt griffig in der Hand, was die Einhandbedienung erleichtert.

Die Tastatur hat einen festen Druckpunkt. Die kleine, beleuchtete Steuerkugel auf der Frontseite (die "Perle"), die das Seiten-Rädchen ablöst, gibt sich dagegen sensibel wie ein überzüchtetes Rennpferd. Es bedarf etwas Gewöhnung, um nicht ständig übers Ziel hinaus zu schießen.

Was die Blackberry-Klientel am meisten polarisiert, ist die neue Tastatur. Anders als bei den eigenwilligen "Kuchenblechen" mit ihren Schreibmaschinentastaturen, für die Blackberry bekannt ist, gibt es jetzt eine Tastatur mit Doppelbelegung und Texterkennung.

Die einen hassen sie, die anderen haben drauf gewartet. Letztlich sollte man aber keine Glaubensfrage draus machen. Tatsächlich dauerte die Umgewöhnung im Test nur wenige Tage. Wichtig ist, die richtige Grundsprache, also etwa Deutsch oder Englisch, einzustellen. Sonst wird das Getippe einer englischen E-Mail mit deutschem Wortschatz zur nervtötenden Korrekturveranstaltung. Da muss man durch.

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