Postinetts Teststrecke: Die richtige Einstiegsdroge

Postinetts Teststrecke
Die richtige Einstiegsdroge

Was haben Petroleumlampen und die digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 300 D gemeinsam? Das Geschäft wird später gemacht.

HB DÜSSELDORF. Früher wurden Petroleumlampen von Ölkonzernen verschenkt, um am Ölverkauf langfristig zu verdienen. Heute wird die Spiegelreflexkamera zum Kampfpreis angeboten, um später das reichhaltige Zubehör abzusetzen.

Und das dürfte funktionieren. Denn eines zeigte der Weekend-Journal-Test des digitalen Preisbrechers EOS 300D deutlich: Ist diese Top-Kamera erst einmal im Haus, weckt sie ganz schnell Lust auf mehr. Bei 1 199 Euro für Gehäuse und Zoomobjektiv EF-S 18-55 (Lichtstärke 1:3,5 bis 5,6) sind Akku, Ladegerät, Software, USB-Kabel, Videokabel und Tragegurt dabei, aber kein Speicher für die JPG- oder RAW-Bilddaten. Eine CF-Card (Compactflash) ist sofort fällig. Angesichts der hohen Auflösung von 6,3 Megapixeln sollte es keine Karte unter 128 MB sein, im günstigsten Fall um 30 bis 40 Euro erhältlich. Eine Tasche (ca. 40 Euro) für das teure Stück wäre auch nicht schlecht.

Dann geht?s los. Das sanfte "Klack", wenn sich beim Fotografieren der Spiegel hebt, um den üppig dimensionierten Bildsensor freizugeben, lässt Gutes ahnen. In der Tat ist die Bildqualität hervorragend. In der 300D arbeitet fast der gleiche Sensor wie in der teureren EOS 10D, die statt des Plastik- ein hochwertigeres Metallgehäuse hat.

Das 35-Zonen-Mehrfeldmesssystem sorgt für eine ausgewogene Belichtung. Selektive, partielle und mittenbetonte Integralmessung stehen zur Verfügung. Das kennt und schätzt der Spiegelreflexfreund von früher. Genau wie die Möglichkeit, Einstellungen manuell beeinflussen zu können. Der abschaltbare Autofokus arbeitet schnell und leise.

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