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Immer diese Kinderkrankheiten

Auf den ersten Blick kann man sich wirklich in Nokias Spielehandy N-Gage verlieben. Ein nonkonformistisches Äußeres und das Versprechen, alles unter einen Hut zu bringen: Telefonieren, Online- und Offline-Gaming und Unterhaltung.

HB DÜSSELDORF. Doch nach einem Weekend-Journal-Praxistest wurde klar, dass auch Nokia nicht an einer alten Weisheit vorbeikommt, die da sagt: Du kannst es nicht jedem recht machen. N-Gage mischt überall mit, aber überall nicht so ganz.

Zunächst zum Telefon. Positiv: Tri-Band-Funktion, also USA-tauglich, E-Mail-Client und SMS sowie MMS-fähig. Das Betriebssystem basiert auf der bewährten Nokia-Serie 60. Da gibt?s wenig zu meckern.

Allerdings bei der praktischen Ausführung schon. Mikrofon und Hörer sind an der Schmalseite angebracht. Wer telefoniert, sieht aus, als ob er sich eine Scheibe Graubrot hochkant ans Ohr hält. Das könnte ja noch egal sein, aber leider ist die Tonqualität nur mäßig. Ein Headset ist unabdingbar.

Als Radio und Musik-Spieler sieht der N-Gage gut aus. Dank MMC-Speicherkarte kann MP3- und AAC-Dateien in guter Qualität gelauscht werden. Die Musik kommt per USB-Schnittstelle auf die Karte. Schwierig: Vor dem ersten Anschluss an den PC per USB muss zwingend die Nokia-Audio-Software installiert sein, sonst wird das Gerät nicht erkannt. Die Installations-CD schweigt sich darüber aber aus. Unglücklich ist auch, dass die mitgelieferte PC-Suite zum Datenabgleich mit Outlook nur über Bluetooth funktioniert, nicht aber über USB. Das sollte Nokia ändern.

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