Postinetts Teststrecke: Kleine Diät für das Mobiloffice

Postinetts Teststrecke
Kleine Diät für das Mobiloffice

Gut Ding will Weile haben. Als ein erster Tablet-PC Ende 2002 zum Test eintraf, war das Ergebnis ernüchternd. Die Handschriftenerkennung war so mäßig wie die Akkulaufzeit und das Gewicht so stattlich wie das 10-Zoll-Display mickrig. Doch jeder verdient eine zweite Chance.

HB DÜSSELDORF. Diesmal landete der Stylistic ST 5010 von Fujitsu Siemens (FSC) auf dem Schreibtisch. Da freut sich der Mobilarbeiter sogar schon auf UMTS.

Äußerlich kaum verändert im Vergleich zum Vorgänger mit dem edlen Magnesiumrahmen, wurde am Innenleben kräftig gefeilt. Tablet PC zeichnen sich durch Befehls- und Texteingabe per Stift aus. Handschriftliche Notizen, umgewandelt in Ascii-Text, wandern in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E-Mail- oder Anwendungsprogramme.

Zunächst mal hat Microsoft nachgebessert: Die Texterkennung des Testgeräts mit Win XP Tablet PC Edition und "Recognizer Pack" kommt spürbar besser mit Umlauten klar und schluckt auch "schwungvolle" Handschriften erstaunlich gut.

FSC hat dem Din A4 großen und 1,54 kg schweren Rechner einen stärkeren, Strom sparenden Prozessor, eine optimierte Wärmeableitung, W-Lan und ein auf 12,1 Zoll vergrößertes Display spendiert. Jetzt kann man, zusammen mit der schlanken Dockingstation (mit DVD-Brenner und üppigen Schnittstellen), den ST selbst als eleganten PC-Ersatz fürs Designerbüro nehmen. Zusammen mit dem superflachen diNovo-Desktop von Logitech (299 Euro) macht das Gespann einen klasse Eindruck. Das Desktop liefert dann auch den unverständlicherweise fehlenden Bluetoothanschluss mit.

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