Postinetts Teststrecke
Pimp my Fritz

Was das iPhone kann, kann die Fritzbox schon lange: Mit neuer Firmware werden die W-Lan-Router aus Berlin immer wieder mit zusätzlichen Funktionen nachgerüstet. Jetzt ist es wieder so weit. Wer nicht updated, ist selber schuld.
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Das Prinzip ist genial, und die Kunden lieben es: Wer Apples iPhone besitzt, kann sicher sein, dass er alle Funktionen eines Nachfolgemodells auch auf sein altes Gerät bekommt. Jedenfalls, soweit es seine Hardware zulässt. So manch anderer Hardwareanbieter begnügt sich dagegen mit Fehlerbereinigungen und stopft Sicherheitslücken. Neue Funktionen werden dagegen für neue Geräte aufgespart.

Apples Erfolgsrezept des kontinuierlichen "Hardware as a Service" könnte aus dem kalifornischen Cupertino stammen, aber man kennt es seit Jahren schon im preußischen Berlin: AVM bringt regelmäßig Firmware-Upgrades für seine - sündhaft teuren - Fritzbox-W-Lan-Router auf den Markt und bastelt in den AVM-Labs immer wieder neue Gimmicks ein, um die zahlende Kundschaft bei Laune zu halten. Jetzt ist es wieder so weit.

Für Fritzbox 7 270 und 7 240 ist die Firmwareversion 54.04.76 verfügbar. Die Aktualisierung erfolgt manuell oder vollautomatisch online, im Test ging das reibungslos. Stark gefeilt wurde am USB-Anschluss, der jetzt Speicherkartenleser unterstützt und angeschlossene USB-Festplatten in den Ruhezustand versetzen kann, wenn der PC schläft.

Der Media-Server streamt neben Bildern nun auch Musik und Videos auf andere Geräte. Sicherheitslecks ("Cross-Site-Scripting") sind gestopft.

Sind mehrere AVM-Dect-Telefone angeschlossen (die Fritzboxen haben eine Dect-Basisstation integriert), ist auf jedem Telefon ein eigenes Telefonbuch möglich. Der Stromverbrauch wurde nochmals - leicht - reduziert und die Störquellenortung verbessert. Die DSL-Diagnose erkennt Störer wie eingeschaltete Babyphones und versucht, sie durch andere Kanalwahl zu umgehen.

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