Postinetts Teststrecke
Smartphone Xperia X1: Knapp daneben

Handschmeichlerisches Metallgehäuse mit dezenten Applikationen, spielfreier Schiebemechanismus, großes Touchscreen-Display: Hardware können sie bauen bei Sony Ericsson. Das zeigt das Smartphone Xperia X1 eindrucksvoll. Aber reicht das heute noch?
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DÜSSELDORF. Das gefällt. Handschmeichlerisches Metallgehäuse mit dezenten Applikationen, ein spielfreier Schiebemechanismus bewegt ruhig das große Touchscreen-Display nach oben und gibt mit dem satten Schnapp einer Daimlertür eine elegante Volltastatur frei. Opulente Tastenabstände, sanfter Druckpunkt, solide Verarbeitung. E-Mails schreiben wird zur Freude.

Der dicke Akku mit 1 500 Milliamperestunden und gelungenem Strommanagement bietet Laufzeiten, von denen andere nicht mal träumen. Das ist businesstauglich. Die wenigen Steckdosen am Flughafen überlässt man gönnerhaft gestressten iPhone-Besitzern. Da verzeiht man selbst das Gewicht – mit rund 160 Gramm hart an der Schmerzgrenze. Mit 110,5 x 52,6 x 17 Millimetern ist das Xperia jedoch angenehm kompakt.

Optische dominieren sogenannte „Panels“ die Oberfläche. Sie vereinen verschiedenste Arbeitsszenarien oder Programme für schnellen Zugriff. Etwa ein Panel mit Grundeinstellungen (Wi-Fi, Flugmodus oder Bluetooth-An/Aus), eines mit der Tagesübersicht (Kalender, E-Mails, Anrufe, Web-Feeds) oder Social Networking, ein Sammelpanel für Google-Dienste wie Mail oder Maps.

Die individualisierte Anpassung nimmt Zeit in Anspruch, aber dann hat man ein mächtiges Werkzeug, um den Alltag zu organisieren. Eine eigene Taste führt ohne Umweg zur Panel-Hauptauswahl. Schlecht: Die Auswahl an Panels ist – freundlich formuliert – sehr übersichtlich. Es gibt fast nichts, verglichen mit dem Angebot in dem Apple App-Store etwa.

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