Postinetts Teststrecke
Vorzimmer 2.0

Ab und zu einen Gedankenblitz aufzeichnen - das geht auch mit einem Handy mit Diktierfunktion. Aber wer laufend mit Schriftsätzen arbeiten oder viele Gespräche mitschneiden muss, wird reumütig zum guten alten Diktiergerät zurückkehren - wie dem Voicetracer 860.
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DÜSSELDORF. Zahlreiche Mobiltelefone oder MP3-Spieler haben heute mehr oder weniger komfortable Memo- oder Diktierfunktionen eingebaut. Trotzdem haben klassische Diktiergeräte immer noch ihre Daseinsberechtigung – wenn sie denn echten Mehrwert bieten.

Die Voicetracer-Serie von Philips ist – vor allem preislich – unterhalb der professionellen Businesslinie von Philips angesiedelt. Als Testgerät kam ein Voicetracer 860 im klassischen Schokoriegelformat mit zwei Gigabyte nicht erweiterbarem Speicher zum Einsatz. Das Plastikgehäuse hinterließ keinen besonders wertigen Eindruck. Das blau hinterleuchtete Display aus Taschenrechnerzeiten zeigt in klobigen Lettern gut lesbar an, was es soll – mehr aber auch nicht.

Die Bedienung ist antiquiert: Mehrfach-Tastenbelegung und freihändiges Jonglieren durch Menüs ist angesagt. Am Anfang ist es verwirrend, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit geht es doch flott von der Hand. Die täglichen Standardfunktionen jedenfalls sind mit einem Griff erreichbar. Das kann man bei vielen Handy-Diktierlösungen wirklich nicht behaupten. Die Aufnahmequalität des internen Mikrofons ist gut, ein externes Mikro hilft in lauten Umgebungen.

Die Zusammenarbeit mit dem PC erwies sich als genauso einfach, wie man es erwarten sollte. Windows XP oder Vista erkennen das Gerät per USB-Kabel ohne jegliche Softwareinstallation als Wechseldatenträger, Musik wird mit dem Mediaplayer oder manuell übertragen. Die Qualität der mitgelieferten Ohrhörer reicht locker aus, um langweilige Hotelabende oder Zugfahrten zum Termin mit netter Unterhaltung aufzuhellen. Playlisten werden leider nicht unterstützt.

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