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Wo bleibt das Bier zum Media-Center?

KiS heißt das Zauberwort: "Keep it Simple". Und beinahe hätte es geklappt. Der Scaleo 600 P 306 mit Windows XP Media-Center Edition ist ein Schnäppchen für Multimedifans und Couch-Potatoes. Der von Fujitsu Siemens gebaute PC ist leistungsstark genug, hat eine spezielle, einfach zu bedienende Oberfläche zur Mediensteuerung und ist beinahe wohnzimmertauglich.

HB DÜSSELDORF. Das neue XP Media-Center (in der Version 2002) ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal dieses PC zur Konkurrenz. Deshalb kümmern wir uns heute mal nicht um Gigahertz und Megabyte.

Um solche Lappalien soll sich ein XP-Media-Center-Käufer ohnehin nie mehr sorgen müssen: Microsoft lässt die Software nur in Rechnern verbauen, die bestimmte - per Lizenzvertrag garantierte - Spezifikationen erfüllen. Denn in Redmond weiß man: Wenn irgendwas im selbst zusammengebastelten Rechner nicht klappt, das Video ruckelt oder die Fernbedienung spinnt, heißt es zunächst mal "Sch . . . Windows". Darum wird Media-Center nur mit neuen PC verkauft. Na ja, nebenbei wird sicher auch ein wenig mehr verdient. Aber Schwamm drüber.

Ein Druck auf den Media- Center-Knopf der leider unbeleuchteten Infrarot-Fernbedienung öffnet einen puristisch gehalten blauen Bildschirm mit großer, auch aus Entfernung lesbarer Schrift.

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