Potenziell lebensgefährlich
Polizei warnt vor Apples Kartendienst

Für seinen fehlerhaften iPhone-Kartendienst musste Apple viel Kritik einstecken. Nun bezeichnet die Polizei in Australien ihn gar als potenzielle Lebensgefahr für Autofahrer – und rät dringend zu Alternativen.
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DüsseldorfIn Australien hat eine Polizeibehörde vor dem Einsatz des fehlerhaften Apple-Kartendienstes fürs iPhone gewarnt. Autofahrer seien in der Ödnis gestrandet, weil sie sich auf falsche Wegbeschreibungen der Anwendung verlassen hätten, teilte die Polizei im südöstlichen Bundesstaat Victoria mit.

Tests hätten bestätigt, dass die Stadt Mildura 70 Kilometer von ihrer eigentlichen Position im Murray-Sunset-Nationalpark eingezeichnet sei. Die Behörde empfahl, bei Reisen in Victoria andere Karten zu verwenden, bis das Problem behoben sei.

Für die Autofahrer hatte die falsche Wegbeschreibung äußerst unangenehme Folgen, wie die Polizei berichtete: Einige waren 24 Stunden gestrandet und mussten bei Temperaturen von bis zu 46 Grad ohne Lebensmittel und Getränke auskommen – dies sei „potenziell lebensgefährlich“. Einige Betroffene seien zudem lange Strecken durch gefährliches Terrain gelaufen, weil sei keinen Handyempfang hatten, um Hilfe zu rufen.

Apple hatte mit der Einführung des iPhone 5 in der neuen Version seines Betriebssystems iOS die bewährten Google-Karten durch einen eigenen Dienst ersetzt. Daraufhin beschwerten sich zahlreiche Nutzer über Fehler wie falsche Ortsmarkierungen und Wegbeschreibungen, verzerrte 3D-Bilder und fehlende Details.

Apple-Chef Tim Cook persönlich entschuldigte sich bei den Nutzern und rief sie dazu auf, Angebote von Konkurrenten wie Google, Nokia oder Microsoft zu verwenden, solange Apple die Fehler korrigiere. Der US-Konzern versprach, den Dienst schnell zu verbessern. Viele Probleme sind inzwischen tatsächlich behoben – aber offenbar noch nicht alle.

 

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  • Wir haben das iPhone 5 nun mit Apple's Karten-Dienst einmal verwendet. Parallel dazu hatten wir unser bewährtes Navi verwendet. Es war neblig und schon dunkel.

    Fazit:
    Das Navi konnte in dieser Suppe die Start-Position nicht bestimmen. Unterwegs dauerte die Pos.-Bestimmung öfters so lange, dass die Navigation wieder abbrach. Navigation schlicht unmöglich.
    Das iPhone fand sofort die Position und überraschte uns mit grossflächigen Symbolen und perfekt abgebildetem Strassenverlauf. Mancher Kreisverkehr war so neu, dass ihn die Fahrerin noch nicht kannte. Aber das iPhone.

    Aus früheren Navi-Fahrten schlussfolgere ich, dass zuerst ein Blick in die Strassenkarte erfolgen sollte. Das Navi ist dann nur noch Abbiegehilfe und führt durch vertrackte Strassenverläufe. Aber mein Kopf bleibt der Chef.
    Also Navi nur als Ergänzung!

  • Früher ging es auch ohne diesen Techno-Müll, der dank Foxconn-Arbeiterhallen nur wenigen Leuten die Taschen überquellen lässt. Leute! - setzt Euch in den Karren, DENKT NACH wohin es rauscht, das Fahrzeug und schon braucht man den Müll nicht!

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