Prepaid-Guthaben
Handy-Kunden dürfen auf mehr Kulanz hoffen

Gute Aussichten für Handykunden, die auf Guthabenbasis telefonieren: Die Mobilfunkunternehmen planen laut "WISO" künftig die Prepaid-Guthaben zu erstatten, der restliche Wert würde somit nicht mehr verfallen. Branchenführer T-Mobile hat jedoch noch nicht entschieden.

HB MAINZ. Nach einem Bericht des ZDF-Magazins "WISO" wollen E-Plus, O2 und Vodafone überschüssiges Guthaben von Prepaid-Karten nach einer bestimmten Frist nicht mehr verfallen lassen. E-Plus habe noch nicht festgelegt, ob Kunden ihr Geld zurückerhalten oder Guthaben für andere E-Plus-Dienstleistungen gutgeschrieben bekommen, berichtete "WISO" am Montag vorab.

Dagegen sei die Entscheidung bei O2 gefallen: Betroffene Kunden könnten sich voraussichtlich ab Oktober schriftlich an das Unternehmen wenden, die SIM-Karte einschicken und eine Kontoverbindung mitteilen. "Wir zahlen dann das Restguthaben auf ein deutsches Girokonto aus", wurde eine O2-Sprecherin zitiert. Das gelte auch für Restguthaben bereits abgelaufener Prepaid-Karten. O2 reagiere damit auf ein Urteil des Oberlandesgerichts München, das Ende Juni den Guthabenverfall untersagt hatte.

In gleicher Sache verhandelt das Landgericht Düsseldorf gegen Vodafone. Ungeachtet der Entscheidung, die am 23. August fallen soll, arbeitet Vodafone dem Bericht zufolge an einer Alternativlösung. Am Freitag hatte Branchenführer T-Mobile angekündigt, zu prüfen, ob Prepaid-Guthaben erstattet werden sollen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

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