Reduktion von CO2-Emissionen
Sparsame IT muss her

Eine funktionierende IT-Technik ist für Unternehmen lebenswichtig, deshalb neigen viele Firmen dazu, mögliche Probleme von vorn herein durch die Anschaffung von immer mehr Hardware zu vermeiden. Doch diese Vorgehensweise zieht wegen des wachsenden Stromverbrauchs von Hardware und Kühlung und wegen steigender Energiepreise stetig wachsende Folgekosten nach sich. Nicht zuletzt die Belastung der Umwelt durch CO2-Emissionen erfordert ein Umdenken.

DÜSSELDORF. Um eine zukünftige Kostenexplosion zu vermeiden, darf die Leistungsfähigkeit der IT-Technik nicht nur von der Anschaffung neuer Hardware abhängen, sondern muss in wachsendem Maße darauf beruhen, dass die vorhandenen Ressourcen optimal ausgelastet werden. Die richtige Management-Software im Bereich von Speicherverwaltung, Informationsmanagement und Applikationskontrolle kann dabei einen großen Beitrag leisten und in der Folge für spürbare Energieeinsparungen sorgen. Eine Möglichkeit, den Energiebedarf zu verringern, ist die Virtualisierung der verschiedenen Server und ihrer Applikationen.

Wo früher pro Anwendung ein separater Server in Betrieb war, werden in Zukunft mehrere virtuelle Server mit den jeweiligen Applikationen auf einer einzelnen realen Maschine betrieben. Die wachsende Leistungsfähigkeit von CPUs und fallende Preise für Arbeitsspeicher machen das möglich. Neben einer Verringerung des Hardwarebedarfs wird durch die Virtualisierung eine verbesserte Auslastung der bereits vorhandenen Server erreicht: Es entstehen weniger Verluste durch Leerlauf, und die beteiligten Stromquellen weisen eine bessere Energie-Effizienz bei hoher Last auf.

Über die bessere Nutzung vorhandener Rechenleistung hinaus ist die verbesserte Auslastung vorhandener Speicherkapazitäten ein wichtiger Ansatz zum Strom sparen. Festplatten mit ihren mechanischen Komponenten verbrauchen relativ viel Energie, zudem wird ein großer Teil davon zur Erhaltung und Sicherung überflüssiger oder kaum genutzter Daten verschwendet.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2005 (Gartner Group 2005 Data Center Conference) werden bei einer Kapazitätsauslastung von 70 bis 80 Prozent lediglich 20 bis 40 Prozent des Speicherplatzes für geschäftsrelevante Daten genutzt. Der Rest besteht aus redundanten Dokumenten oder Dateien, die nicht von Bedeutung für das Unternehmen sind. Diese Daten werden dennoch bereitgehalten und regelmäßig gesichert, verbrauchen Strom und Kapazität und verringern unnötig die Zeit, bis die nächste Hardware-Erweiterung nötig wird. Unter dem Strich gilt also die Faustregel: Eingesparter Speicherplatz spart Energie.

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