Regulierer stoppt überhöhte Preise von Mobilfunkanbietern
Höchstpreis für Rufnummern-Mitnahme festgelegt

Die Regulierungsbehörde hat überhöhte Preise zweier Mobilfunkanbieter gestoppt. Die Mitnahme der eigenen Handy-Nummer bei einem Wechsel des Mobilfunk-Netzbetreibers oder -Dienstleisters darf maximal 29,95 Euro kosten.

HB BONN. Dieser Preis sei anhand eines überschlägigen Vergleichs mit den üblicherweise im In- und Ausland für die Mitnahme der Rufnummer erhobenen Entgelten ermittelt worden, teilte die Behörde in Bonn mit. Obwohl der Mobilfunk in Deutschland im Regelfall nicht der Preisfestsetzung durch die Behörde unterliegt, nahm die Bonner Aufsichtsbehörde eine Beschwerde über hohe Gebühren beim Anbieterwechsel zum Anlass, eine Preisobergrenze zu fixieren.

Nach Behördenangaben haben zwei Mobilfunk-Dienstleister ihren Kunden jeweils 116 € abverlangt, wenn diese unter Beibehaltung ihrer Rufnummer den Netzbetreiber wechselten oder einen anderen Dienstleister nutzen wollten. Die Behörde wollte die Namen der beiden Mobilfunk-Dienstleister, die kein eigenes Mobilfunknetz betreiben, nicht nennen. Ausweislich der Preisliste verlangt unter anderem Drillisch bei Rufnummern-Mitnahme 116 €. Die Mitnahme der persönlichen Handy-Rufnummer ist in Deutschland seit November 2002 möglich.

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