Regulierungsbehörde könnte Absenkung der Entgelte fordern
Mobilfunkbetreibern drohen Umsatzeinbußen

Wegen einer möglicherweise geforderten Absenkung von Entgelten drohen der deutschen Mobilfunkbranche einem Zeitungsbericht zufolge Umsatzeinbußen.

HB FRANKFURT. Vor der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post liefen erste Verfahren, die zu einer deutlichen Absenkung der Entgelte führen könnten, die die Mobilfunkanbieter von den Festnetzbetreibern für die Weiterleitung von Gesprächen in die Handynetze verlangten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Donnerstagausgabe. In den aktuellen Verfahren stritten sich die 01051 Telecom aus Düsseldorf mit Vodafone und die 01081 Telecom mit E-Plus über die Konditionen der Zusammenschaltung ihrer Netze. Die Weiterleitung von Gesprächen in die Handynetze (Terminierungsentgelte) kostet in Deutschland - je nach Mobilfunknetz - zwischen 15 und 19 Cent pro Minute.

Zumindest mittelfristig drohe nun - wie in anderen europäischen Ländern schon geschehen - eine von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post erzwungene Absenkung dieser Terminierungsentgelte, die für den Mobilfunkanbieter durchaus Umsatzeinbußen von bis zu 50 % aus dieser Quelle bedeuten könnten. Je nach Unternehmen entfallen rund 15 bis 25 % des Umsatzes des Netzbetreibers auf diese Entgelte. Zusammen erzielten die vier Netzbetreiber im deutschen Mobilfunk im vergangenen Geschäftsjahr dem Bericht zufolge einen Umsatz von fast 21 Mrd. ?. Der Anteil der Terminierungsentgelte betrage daher zwischen 3,15 Mrd. ? und 5,25 Mrd. ?.

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