Rippe sticht ins Herz
Handybatterie tötet 22-Jährigen

Ein 22-jähriger Schweißer ist in der chinesischen Provinz Gansu bei der Explosion seiner Handybatterie ums Leben gekommen.

HB PEKING. Der Mann sei mit Schweißarbeiten in einer Fabrik in Shuangcheng beschäftigt gewesen, als sein Handy in der Seitentasche plötzlich mit einem lauten Knall in die Luft ging, berichtete die Zeitung „Lanzhou Chenbao“ am Dienstag. Die Explosion habe ihm eine Rippe gebrochen, die sich in sein Herz gebohrt habe. Der 22-Jährige sei in ein Krankenhaus gebracht worden und dort seinen Verletzungen erlegen.

Die Zeitung geht davon aus, dass es der erste Todesfall in China durch eine Handybatterie sein dürfte. Ob ein Qualitätsproblem die Ursache der Explosion war, müsse untersucht werden, schrieb das Blatt, das ein Foto des zerfetzten Handys veröffentlichte. Der Hersteller sei informiert worden, er werde Experten zur Untersuchung nach Jinta schicken.

Akku-Probleme sind dabei keine Seltenheit. Im vergangenen Spätsommer haben Computer-Hersteller mehrere Millionen Notebook-Batterien zurückgerufen, nachdem ein Computer am Flughafen von Los Angeles Feuer gefangen hatte.

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