Samsung Galaxy S 3
Smartphone mit „brutal“ schnellem Prozessor

Seit heute ist das Samsung Galaxy S 3 im Handel. Mit dem neuen Android-Smartphone wollen die Koreaner endgültig den Konkurrenten iPhone abhängen. Was der Herausforderer besser macht - erste Praxistests von Netz-Experten.
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Düsseldorf/San FranciscoSchwarz sind viele Smartphones - das dachte sich auch Samsung. Deswegen kommt das neueste Flaggschiff der Koreaner in einer weißen und einer blauen Version auf den Markt. Zudem fallen von außen die runden Formen des S 3 auf. Sowohl der Vorgänger als auch der große Konkurrent iPhone 4S sind deutlich kantiger. Zwar ist die ovale Form "kein sofortiger Blickfang", wie Luke Westaway von Cnet findet, aber "es schmeichelt mit seinen kieselartigen Kurven der Hand, die es hält".

Der Bildschirm mit 1280 x 720 Bildpunkten misst 4,8-Zoll in der Diagonale (iPhone 4S: 3,5-Zoll), das sind 22 Prozent mehr als beim Vorgänger. Trotzdem ist das Gehäuse nur unwesentlich größer geworden, der seitliche Rand wurde spürbar reduziert.

Gerade das Display wird von den ersten Testern gelobt. Die Farbwiedergabe sei im Vergleich zu älteren Amoled-Displays deutlich verbessert worden, schreibt Sharif Sakr von Engadget. Allerdings, so Vlad Savov von The Verge, sei das Display des HTC One-X in Sachen Klarheit, Farbbalance und Betrachtungswinkel weiter überlegen. Der Bildschirm des Galaxy S 3 spiegele nicht den Stand der Forschung wider, aber ein 4,8 Zoll großes Display in der neuesten S-Amoled-Plus-Technik sei "noch nicht machbar".

Außerdem bemängelt Savov die automatische Displayhelligkeit: "Das Telefon tendiert dazu, sich selbst etwas zu schwach zu beleuchten. Damit ist es normalerweise etwas zu dunkel, um komfortabel benutzt werden zu können." Allerdings gibt auch Savov zu, dass das Display - so groß es ist - das Telefon nicht unhandlich macht.

Im Maschinenraum des Samsung Galaxy S 3 werkelt der hauseigene Exynos 4412, ein Prozessor mit vier Rechenkernen und 1,4 Ghz-Taktfrequenz. Damit übertrifft das neueste Galaxy das iPhone 4S und schließt zu dem direkten Android-Konkurrenten, dem HTC One-X, auf. Mehr Rechenkerne bedeuten theoretisch mehr Leistung, wenn Betriebssystem und Software das nutzen können.

Für die Leistung des Prozessors findet Vlad Savov nur ein Wort: "brutal." In nahezu allen Benchmarks hängt er die Mitbewerber deutlich ab. Während es die HTC-Modelle im "GLB 2.1 Egypt"-Test auf rund 30 Bilder pro Sekunde bringen, schafft das S 3 hier 59 fps. Luke Westaway urteilt über den Prozessor: "Wie man erwarten konnte, es fühlt sich aalglatt an, keine Zeichen der Trägheit oder Verzögerung, die Android-Smartphones so oft nachgesagt wird." Im SunSpider JavaScript Benchmark liegt das S 3 sogar knapp vor dem aktuellen iPad.

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