Samsung Galaxy Tab
Es muss nicht immer iPad sein

Dem boomenden Markt der Tablet-PCs wollen die führenden Elektronikkonzerne Apple nicht alleine überlassen. Für die Internationale Funkausstellung (Ifa) in Berlin haben eine Reihe von Herstellern Tablet-PCs angekündigt, die das iPad angreifen sollen. Den Anfang machte am Donnerstag Samsungs Galaxy Tab. Handelsblatt-Online-Partner Golem.de hat es angetestet.
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BERLIN. Samsungs Galaxy Tab ist ein 7-Zoll-Tablet mit Android 2.2 alias Froyo. Es ist nicht nur ein Tablet, sondern auch ein übergroßes Mobiltelefon, mit dem auch Videotelefonie möglich ist. Damit ist es vom Konzept her dem Dell Streak ähnlich. Allerdings hält der Nutzer das Galaxy Tab nicht ans Ohr, sondern nutzt die Freisprechanlage oder ein Headset.

Mit seinen 7 Zoll ist das Tablet zu groß, um noch in die Hosentasche zu passen, vielmehr ist es ein Tablet für die Sakko-Innentasche. Größe und vor allem das geringe Gewicht sind für unterwegs ideal. Nur 380 Gramm wiegt das Tablet und liegt damit sehr angenehm in der Hand. Auch mit einer Hand lässt es sich gut umfassen. Samsung setzt auf Kunststoff, der sauber verarbeitet ist. Die Display-Oberfläche passt gut zum flüssig bedienbaren Android, denn die Finger gleiten regelrecht über das Display. Noch befindet sich das Gerät aber im Prototypstadium.

Zubehör

Samsung plant auch Zubehör für das Galaxy Tab. Neben einem normalen Dock sind ein Dock samt Tastatur und ein Freisprechstift geplant. Per Bluetooth wird ein Stift gekoppelt, der Micro und Lautsprecher enthält.

Für ein Android-Gerät bietet das Galaxy Tab eine sehr hohe Auflösung: 1.024 x 600 Pixel. Es dürfte also klar sein, dass einige Anwendungen nicht so laufen, wie es vorgesehen ist. Das Display bietet angenehm kräftige Farben und sehr gute Einblickwinkel. Zur Displaytechnik konnte Samsung nur sagen, dass es sich um ein LC- und nicht um ein AMOLED-Display handelt.

Zur Laufzeit konnte Samsung noch keine genauen Angaben machen. Allgemein kann der Nutzer wohl 7 bis 8 Stunden Videolaufzeit erwarten. Das kann sich aber durchaus verkürzen, wenn das System im Hintergrund viel erledigt.

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