Samsung Gear S2 im Test
„Keine Smartwatch am Essenstisch!“

Das neue Smartwatch-Flaggschiff von Samsung ist ein eleganter Begleiter fürs Handgelenk und kann per Sprache gesteuert werden. Doch nicht nur der Preis kann ein Argument gegen den Kauf der Gear S2 sein.

Düsseldorf„Kann die auch sagen, wie spät es ist?“ – „Ja.“ – „Cool!“ Die Kinder sind schon mal beeindruckt, als ich mit der Samsung Gear S2 am Handgelenk nach Hause komme. Papa mit etwas am Handgelenk zu sehen, das gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Und dann kann das Gerät auch noch die Uhrzeit anzeigen, Wahnsinn. Papa guckt sonst schließlich auf dem Smartphone nach, wie spät es ist, und blickt nicht auf eine Armbanduhr.

Um nicht nur den Nachwuchs, sondern auch mich zu beeindrucken, muss die Smartwatch allerdings mehr können, als nur die Uhrzeit anzuzeigen – auch wenn der Zeitmesser mit Bravour auch eine besondere Herausforderung während des Testzeitraums gemeistert hat: Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit erfolgte vollautomatisch und ohne das geringste Problem.

Was mich bislang zum Smartwatch-Novizen gemacht hat, ist die Skepsis gegenüber der Akkulaufzeit. Nach mehr als einer Woche mit der S2 im Test kann ich sagen: Einen Arbeitstag hält der Akku bei einiger Nutzung durch, wenn man sich entscheidet, die Uhrzeit immer anzeigen zu lassen. Im weniger stromfressenden Modus blenden die Zeiger oder Ziffern rasch aus und der Akku hält dann auch problemlos zwei Tage. Im Sparmodus muss man das Handgelenk aber hochziehen, um die Zeit einzublenden – ein verstohlener Blick auf die Uhrzeit ist so nicht möglich.

Aufgeladen wird die Uhr auf einem Halter mit Induktionsfläche – einfach die Uhr ablegen, sanft zieht ein Magnet sie an und am nächsten Morgen ist die Uhr wieder voll einsatzbereit.

Das Problem: Eben mal ein Ladekabel ausleihen bei einem Kollegen oder Verwandten – das ist nicht möglich. Ohne die Ladestation geht nichts. Das ist ein deutliches Manko, da ich es immer äußerst anstrengend finde, für diverse technische Geräte unterschiedliche Ladekabel und Stationen mitzuschleppen.

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Bedienung per Spracheingabe

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Fazit

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