Samsung Gear S3 im Test Eine runde Sache

Samsungs Smartwatch geht in die dritte Generation – und hat bei Leistung und Optik erneut deutlich zugelegt. Die größte Stärke der Samsung Gear S3 ist allerdings gleichzeitig auch ihre größte Schwäche.
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Das Ziffernblatt erinnert durch die hohe Auflösung und die Farbtiefe an eine analoge Uhr - lässt sich aber natürlich deutlich einfacher wechseln.
Schlichte Zeiger

Das Ziffernblatt erinnert durch die hohe Auflösung und die Farbtiefe an eine analoge Uhr - lässt sich aber natürlich deutlich einfacher wechseln.

DüsseldorfSo wie das Smartphone den Markt für Mobiltelefone umkrempelte, so sollte die Smartwatch den Uhrenmarkt revolutionieren. Bislang sind die Rechner am Handgelenk diesem hehren Anspruch noch nicht gerecht geworden. Der Marktanteil ist insbesondere in Deutschland noch marginal. Mitunter ist das auch dem Design der Smartwatches geschuldet, die viel zu oft immer noch an jugendliche Digitaluhren erinnern.

Der koreanische Technologiekonzern hat mit seiner Smartwatch Gear einen anderen Weg eingeschlagen. Die Gear sieht auch in ihrer dritten Generation äußerlich tatsächlich wie eine Uhr aus. Diesmal bieten die Koreaner sogar zwei Optionen an. Für Menschen, die es robuster mögen gibt es die Uhr als Frontier mit Silikonarmband und markantem schwarzen Gehäuse. Wer es eleganter mag, für den bietet Samsung die Gear S3 classic an – mit silbernem Gehäuse und Lederarmband. Beide orientieren sich optisch an bekannter Armbanduhr-Optik. Dafür haben die Koreaner sich Know-how der alteingessenen Uhrenindustrie eingekauft. Auch Hublot-Uhrendesigner Yvan Arpa soll bei der Entwicklung mitgeholfen haben.

Wenn die Uhr zum Spaziergang drängt
Ganz schön smart
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Auf den ersten Blick kaum sichtbar, aber diese Uhr ist ganz schön smart. Die dritte Generation der Samsung Gear ist gleich in zweifacher Ausführung erhältlich. Entweder als S3 classic (wie auf dem Foto)...

Robuster Begleiter
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...oder als S3 Frontier - dann mit Silikonarmband und ganz in schwarz. Preislich unterscheiden sich beide nicht. Beide kosten 399 Euro - und haben die gleichen Funktionen.

Schlichte Zeiger
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Das Ziffernblatt erinnert durch die hohe Auflösung und die Farbtiefe an eine analoge Uhr - lässt sich aber natürlich deutlich einfacher wechseln.

Einfach wechseln
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Wer den Touchscreen gedrückt hält, hat die Wahl aus einer Vielzahl unterschiedlicher Ziffernblätter.

Nicht zu schwer
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Klein ist die Gear S3 nicht - allerdings auch kein wuchtiger Klotz. Der Akku ist mit 350 mAh leistungsfähiger als bei der Konkurrenz. Das Gewicht fällt allerdings mit 62 Gramm auch etwas höher aus.

Am Rad drehen
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In Samsungs Betriebssystem Tizen, das die Uhr antreibt, lassen sich die Apps über den Kranz ums Ziffernblatt und per Touchscreen ansteuern.

Ordentlich Rechenpower
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Der Dual-Core-Prozessor kommt auf ein Gigahertz Leistung - und auch der Arbeitsspeicher ist für die meisten Anwendungen mit 768 Megabyte groß genug für eine Smartwatch. Da ruckelt nichts.

Wir testen die S3 classic. Auf den ersten Blick fällt es sogar schwer, die Uhr als Smartwatch zu identifizieren: Das 1,3 Zoll Display mit seiner variablen Helligkeit und seiner Farb- und Detailtiefe erweckt mitunter die Illusion einer analogen Uhr. Dabei lassen sich die Zifferblätter über das Smartphone wechseln. Tausende Designs stehen zur Auswahl. So kann man die Uhr stets seiner Stimmung oder dem Outfit anpassen.

Dabei wirkt die Uhr an einem Männerhandgelenk keinesfalls klobig – obwohl sie verglichen mit dem Vorgänger an Gewicht zugelegt hat. Die 62 Gramm sind aber immer noch leicht genug, um am Handgelenk nicht als störend empfunden zu werden Und auch Knöpfe und Sensoren sind so sparsam eingesetzt, dass sie die Optik nicht stören.

Gesteuert wird die Uhr per Touchscreen, mit zwei Knöpfen an der Seite und vor allem über den Kranz ums Ziffernblatt, die so genannte Lünette. Mit ein bisschen Übung funktioniert das intuitiv – und man entdeckt schnell die zahllosen Funktionen, die man als normaler Uhrenträger so nicht kennt. Häufig genutzte Apps kann man einfach ansteuern, indem man wortwörtlich am Rad dreht.

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