Samsung Omnia 735
Ein Herz für Minderheiten

Der Elektronikkonzern Samsung zeigt mit dem neuen Omnia 735 ein großes Herz für Minderheiten. Wer sonst bringt noch Smartphones mit Windows 6.5 auf den Markt? Aber der Mut zur Nische zahlt sich aus – mit dem neuen Handy kann sogar Windows 6.5 noch viel Spaß machen.
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Das Omnia 735 ist eine Hommage an Gestern, eine zu Plastik gewordene Mahnung an die Vergänglichkeit der Technologien. Das neue Smartphone in der klassischen Barrenform mit der Volltastatur wird mit Windows Mobile 6.5 betrieben, dem Untoten der Mobilfunkindustrie, dem Smartphone-System zu Halloween.

Warum also sollte man es noch testen? Außer für Sammler und Jäger oder Kuratoren von Technikmuseen scheint es für niemanden mehr Bedeutung zu haben, seit der Nachfolger Mobile Phone 7 auf dem Markt ist. Doch weit gefehlt. Es gibt sie noch die Verzweifelten und Getriebenen, auf der Suche nach neue, alter Hardware.

Vor allem Unternehmen sind es, die teilweise mit erheblichem Aufwand Software auf Windows Mobile 6-Basis geschrieben haben. Sie läuft auf den Phone-7-Geräten von Microsoft nicht mehr. Dumm gelaufen! Für neue Mitarbeiter oder wenn alte Geräte ausfallen, muss also noch mal nachgeordert werden.

Für diese Klientel hat Samsung das Omina 735 entwickelt. Ein einfaches und preiswertes Gerät mit einem Touchscreen, der (anders als beim iPhone etwa) auch mit einen Stift betrieben werden kann. Der dem Omnia allerdings leider fehlt. Die Auflösung des 2,6-Zoll-Bildschirms ist mit 320 x 320 Pixeln nur mäßig, die wahlweise eingeblendete Displaytastatur auf dem Winzschirm ein Witz. Dafür entschädigt aber die gute Volltastatur mit sauberem Druckpunkt vollends. Die Bildschirmreaktion auf Fingersteuerung war im Test erstaunlich gut, bis auf gelegentliche Gedenksekunden zeigte sich ein recht gutes Ansprechverhalten.

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