Sandisk V-Mate
Video to go

Schöne neue Welt: Theoretisch können unsere lieb gewonnen multifunktionalen und-medialen digitalen Wegbegleiter ja mittlerweile alles. Von Telefonieren über Musik und Videos wiedergeben bis zu Navigieren und Kaffee kochen. In der Praxis steht man aber dann doch wieder vor unverständlicher Software, wirren Menüs, komischen Einschränkungen und einem abstrusem Format-Wirr-Warr.

DÜSSELDORF. Bestes Beispiel ist der Versuch, sein Mäusekino mit Stoff aus dem Fernsehen zu versorgen. Bevor die Lindenstraße über das Telefon flackert, müssen oft genug irgendwelche Video-Formate irgendwie konvertiert werden. Da müssen "Frame-Rates" beachtet werden oder "Container" wie ASF, AVI oder MP4 hergestellt werden - das ganze mit speziellen Programmen. Toll. Und am Ende fehlt dann doch wieder der Ton.

Abhilfe schaffen kleine Helferlein wie der neue Sandisk V-Mate, den es vergangene Woche auf der Ifa zu sehen gab (www.sandisk.com). Die Box wird per Antennenstecker an Kabelanschluss, Sat-Reciever und Fernseher oder den DVD-Spieler angeschlossen und erledigt alle anfallenden Arbeiten automatisch. Lediglich über ein einfaches Menü muss vorher festgelegt werden, für welches Gerät (Nokia-Handy, Palm PDA oder Treo, Motorola usw.) die Umwandlung erfolgen soll. Und das Allerbeste: Ein PC oder Mac-Rechner wird überhaupt nicht mehr benötigt.

Die Aufzeichnung findet - zeitgesteuert - direkt auf der passenden Speicherkarte für das jeweilige Gerät statt. Die Einstellungen werden über die mitgelieferte Fernbedienung vorgenommen. Und damit die Aufnahme auch pünktlich klappt, schaltet ein Infrarot-Sender Fernsehgerät oder Satellitenbox rechtzeitig ein, falls niemand zuhause ist. Kleines Manko: Während einer Aufnahme kann kein anderes Programm parallel geschaut werden.

Unterstützt werden alle Arten von SD-Karten, MMC-Karten und Sonys Memorysticks. Gerade die tragbare Spielekonsole Sony PSP eignet sich übrigens sehr schön fürs Unterwegs-Fernsehen. Das Vorserienmodell des V-Mate in Berlin unterstützte zwar noch nicht alle üblichen Mobiltelefone oder PDAs, aber bis zum Serienstart soll das behoben sein, verspricht Sandisk.

Zudem wird es ein frei definierbares Format geben, um auch exotische Geräte oder Apples iPod ansprechen zu können.Bei letzterem muss allerdings erst das Video wieder von der Speicherkarte auf eine Festplatte kopiert werden, um es dann mit iTunes auf den Apple zu schieben.

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