Schiebs Software-Tipp
Datentransfer leicht gemacht

Dateien auf einen Rechner ins Internet laden? Kein Problem: Programme wie „Filezilla“ oder der Web-Service „Anyclient“ erledigen das komfortabel.

Die Welt des Internet ist reich an Abkürzungen jeder Art. Die meisten davon stehen für technische Vorgänge und können Laien leicht verwirren. Wer kommt zum Beispiel schon darauf, dass FTP für „File Transfer Protocol“ steht und die Möglichkeit bezeichnet, komfortabel via Internet Daten zwischen zwei Rechnern auszutauschen? Wie nützlich und sinnvoll FTP ist, merkt man spätestens dann, wenn die eigene Homepage oder das Blog mit Daten versorgt werden will. Irgendwie müssen die auf dem eigenen PC gespeicherten Fotos, Texte oder Dokumente zum Web-Server. Dazu muss dann ein FTP-Programm her. Zwar bieten Browser rudimentäre FTP-Funktionen an, allerdings sind die nicht besonders komfortabel.

Früher musste man für ein FTP-Programm tief in die Tasche greifen. Heute gibt es „Filezilla“, ein OpenSource-Programm wie Firefox, das in Sachen Komfort und Tempo keine Wünsche offen lässt und sich kostenlos unter » www.filezilla.de laden lässt. Es wird für Windows, Mac und Linux angeboten.

„Filezilla“ bietet auf Wunsch eine deutschsprachige Benutzeroberfläche und kann mühelos mehrere Server verwalten. Dateien lassen sich bequem per Drag and Drop zwischen dem eigenen PC und Server im Internet austauschen, so wie man das vom Windows Explorer oder Mac OS gewohnt ist. Dateien zwischen PC und Server auszutauschen, ist damit so einfach wie das Kopieren oder Verschieben von Dateien auf dem eigenen PC.

Wer öfter denselben Server nutzt, kann bequem Profile mit Zugangsdaten anlegen und dann schnell per Mausklick eine Verbindung herstellen. Das Programm nimmt sogar eine abgebrochene Verbindungen wieder auf und macht beim nächsten Mal dort weiter, wo vorher abgebrochen wurde. Es ist also nicht nötig, wieder von vorne anzufangen.

Müssen mehrere Dateien übertragen werden, baut „Filezilla“ zudem automatisch eine Warteschlange auf und arbeitet die Prozesse der Reihe nach ab. Auch in punkto Sicherheit ist das Programm auf alles vorbereitet: „Filezilla“ kommt mit Firewalls, Proxy-Zugängen und dem sicheren Protokoll SFTP klar. Kurz: Das ideale FTP-Programm.

Nun gibt es Situationen, da sitzt man an einem Rechner, auf dem „Filezilla“ nicht installiert ist – etwa, weil keine zusätzliche Software installiert werden darf. Wer dennoch Dateien per FTP übertragen will oder muss, ist dann erst mal aufgeschmissen. Für solche Situationen empfehle ich den kostenloser Web-Service „FTP Anyclient“. Er ist unter » www.anyclient.com zu erreichen.

Mit „Anycient“ lassen sich Dateien auch ohne FTP-Programm übertragen. Der Service macht den Browser quasi zum FTP-Client. Einmal gestartet, erscheint im Browser eine Benutzeroberfläche, die der von Filezilla stark ähnelt. Hier lassen sich FTP-Server einrichten, Zugangsdaten eintragen und natürlich Dateien übertragen. Zwar ist der Web-Service nicht ganz so komfortabel wie „Filezilla“ oder andere FTP-Programme, aber dennoch ganz brauchbar.

Einzige Einschränkung, die man hier machen muss: Da die Abwicklung und der Datentransport über einen Web-Service läuft, weiß man nie, was mit den eingetippten Zugangsdaten passiert. FTP-Server mit wirklich sensiblen Inhalten sollte man daher auf diese Weise besser nicht kontaktieren.

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