Schiebs Software-Tipp
Mit „Bing“ auf der Jagd nach Daten

Microsoft ist mit seiner lange angekündigten neuen Suchmaschine "Bing" gestartet. Noch ist offen, ob es ihr gelingen kann, Google Marktanteile abzujagen. Dabei liegt ihre Stärke gerade in einem Spezialgebiet, dass für viele Nutzer interessant sein dürfte.
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In der Welt der Suchmaschinen ist derzeit richtig was los. Gerade hat Google seinem Suchdienst diverse neue Funktionen spendiert, da kommt Microsoft mit einem ganz neuen Produkt. Mit "Bing" will der Softwareriese bessere Fundstellen, weniger verwirrende Ergebnisse und möglichst konkrete Hilfen liefern.

Und das scheint zu gelingen: Die Ergebnisse auf eine Suchanfrage unter www.bing.de erscheinen nicht nur erstaunlich schnell auf dem Bildschirm, die Präsentation ist aufgeräumt und klar gegliedert. Wenn es besonders viele Treffer gibt, ermöglicht ein Klick auf die Links unter "Verwandte Suchvorgänge" einen alternativen Zugang zum gesuchten Stichwort.

Das täglich wechselnde Hintergrundbild mit einer idyllischen Landschaft ist zwar nicht mehr als ein stimmungsvoller Gag, aber es deutet an, wo die Stärken der neuen Suchmaschine liegen: beim Thema Reisen. Wer Bing mit Fragen oder Stichwörtern rund ums Reisen füttert, bekommt besonders sorgfältig ausgewählte und meist auch sinnvolle Treffer gezeigt. So reicht das Eintippen einer Flugnummer, um zu erfahren, um welche Flugverbindung es sich handelt und ob der Flug womöglich gerade verspätet ist.

Auch Hotels lassen sich besonders komfortabel finden. Später will Microsoft hier noch einen bequemen Buchungsservice überstülpen, der derzeit noch fehlt.

Andere Bereiche, in denen die neue Suchmaschine ihre Stärke ausspielen kann, sind Kaufempfehlung, das Thema Gesundheit sowie regionale Suchen. Insbesondere lokale Recherchen, etwa die Suche nach einem Geschäft oder Restaurant in der näheren Umgebung, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Hier hat Google noch Schwächen, daher hat Microsoft gerade hier die Chance mit Bing zu punkten.

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