Schiebs Software-Tipp
TV im Internet

Fernsehen ohne Fernseher? Das geht – schnelle DSL-Leitungen bieten längst genügend Bandbreite, um Fernsehen und Filme auf den Rechner zu holen. Mit spezieller Software lassen sich Fernsehsender aus aller Welt im Internet angucken. Das Angebot ist jedoch noch dürftig.

HB. Mehr als ein normaler PC oder Mac mit schnellem Internet-Anschluss ist heute nicht nötig, um sich mit Fernsehprogrammen aus aller Welt zu versorgen. Allerdings lässt das Angebot und die Qualität noch zu wünschen übrig.

Einer der bekanntesten TV-Anbieter im Netz ist Joost. Unter » www.joost.com finden sich rund 250 Kanäle mit über 15 000 Einzelbeiträgen – darunter jede Menge Musik, Comedy und Zeichentrick. Joost bietet jedoch keine Liveprogramme, sondern Konserven – aufgezeichnete Sendungen, Shows und Filme. Mehrere Dutzend Themenkanäle (Channels) stehen zur Auswahl, darunter viele kleine Sender und Spartenkanäle. Große Sender sind bislang nicht im Angebot.

Noch gibt es eine klare Dominanz amerikanischer Programme. Doch das soll sich ändern. Das Angebot wächst täglich. So gibt es auch einige deutschsprachige Inhalte, darunter komplette Kinofilme wie „Star Treck: Der Aufstand“, „The Italian Job“ oder „Die Stunde der Patrioten“. Die Filme werden gestreamt, also gleich abgespielt.

Seit Anfang Oktober kann jeder am öffentlichen Betatest teilnehmen. Zum Abspielen der Beiträge auf einem Windows-PC oder Mac muss man sich eine kostenlose Software herunterladen. Wer das Programm installiert, bekommt wenige Momente später einen interaktiven Programm Guide zu sehen, der einen Überblick über das breite Angebot gibt. Die Bedienung erfolgt wie bei einem modernen Fernseher. Man kann jederzeit zwischen den Kanälen wechseln, ein Programm anhalten und bei Bedarf vor- oder zurückspulen. Ein Download, etwa auf einen tragbaren Player, ist derzeit nicht möglich.

Fernsehen übers Netz bedeutet: Es müssen ungeheure Datenmengen transportiert werden. Bei einer Stunde Sehvergnügen fallen rund 400 Megabyte Datenvolumen an. Eine DSL-Flatrate ist daher Pflicht. Das Besondere an Joost: Die Daten kommen nicht etwa von zentralen Servern, sondern aus einem dezentralen Netzwerk, ein Peer-to-Peer-Network (P2P).

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