Schiebs Software-Tipp
Word-Talente

Für die meisten Anwender beschränkt sich Textverarbeitung auf das Programm „Word“ von Microsoft. Die bekannte Software lässt dementsprechend auch kaum Wünsche offen – vorausgesetzt, der Benutzer weiß, wie er die Sonderfunktionen nutzen kann. Diese sind nämlich recht gut versteckt.

So populär Microsoft Word auch ist: Die meisten nutzen nur ein Bruchteil der Software, denn viele Funktionen sind schlichtweg unbekannt oder aber so gut versteckt, dass man sie im PC-Alltag kaum findet. Die Hilfetexte in der Software bieten nur eine kurze Beschreibung der wichtigsten Funktionen. Schade, denn Word hat viele Extras und clevere Funktionen zu bieten, die jeder Word-Benutzer zumindest kennen sollte – weil sie das Leben erleichtern, schneller zum Ziel führen oder manche Dinge überhaupt erst möglich machen. Leider kursieren diese Tipps oft nur in Insiderkreisen.

Beispiel: Rechtschreibprüfung. Wer weiß schon, dass sich die überaus nützliche Rechtschreibprüfung bei Bedarf für einzelne Absätze abschalten lässt? Das kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn in einem Textabschnitt viele Fremdwörter oder einige Wörter in einer Fremdsprache vorkommen. Words Rechtschreibprüfung schlägt dann hektisch Alarm oder schaltet auf eine andere Sprache um, was nicht wirklich weiterführt.

Darum besteht die Möglichkeit, einzelne Absätze in Word von der Rechtschreibprüfung auszunehmen. Dazu den gewünschten Absatz markieren und im Menü „Extras“ die Funktion „Sprache“ und hier die Funktion „Sprache festlegen“ wählen. Die Option „Rechtschreibung und Grammatik nicht prüfen“ sorgt dafür, dass der markierte Text nicht mehr geprüft wird. Eine große Hilfe.

Anderes Thema: Textgestaltung. Mit Word lassen sich Texte anspruchsvoll in Form bringen, das Textprogramm bietet dazu jede Menge Möglichkeiten. Doch wer sich dabei ausgefallener Schriften (Fonts) wie „Calibri“ oder „Desdemona“ bedient, sorgt zwar für Abwechslung im Text-Dokument, aber eventuell auch für Verwirrung. Solange das Dokument nur auf dem eigenen Rechner geöffnet wird, erscheint es im gewünschten Layout. Doch wird ein Word-Dokument weitergegeben, etwa per E-Mail, sieht das Dokument unter Umständen regelrecht verboten aus. Nämlich dann, wenn man Schriften verwendet, die auf anderen Rechner nicht zur Verfügung stehen.

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