Schiebs Softwaretipp
Intelligenter Suchen

Warum nur suchen, wenn man auch finden kann? Viele Nutzer kennen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die Google bei der Recherche bietet. Versteckte Funktionen und Optionen entlocken der Suchmaschine bessere Ergebnisse.

Es wird dieser Tage viel geschimpft auf und über Google - aber auf die Suchmaschine selbst möchte wohl kaum jemand verzichten. Dabei kennen die meisten Nutzer nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, die Google bei der Recherche bietet – und nutzen die Suchmaschine daher auch nicht optimal aus. Schade, denn wer sich mit einigen Extras und versteckten Funktionen vertraut machen, kann dem Suchdienst deutlich bessere Ergebnisse entlocken.

Beispiel: Viele Webseiten bieten keine oder nur eine grottenschlechte Suchfunktion. Sobald ich feststelle, dass die Suchfunktion einer Webseite nichts taugt, befrage ich lieber gleich Google. Das geht ganz einfach, indem der Präfix „site:“ benutzt wird. Einfach die Domain angeben, auf die sich die Suche beschränken soll, fertig. Mit „site:handelsblatt.com schieb“ etwa finden Sie blitzschnell alle Artikel von mir, die im Onlineangebot des Handelsblatt erschienen sind.

Manchmal ist weniger mehr und dann kommt das Minuszeichen ins Spiel. Immer noch wissen viele nicht, dass sich eine Suchanfrage eingrenzen lässt, indem einzelne Begriffe oder Wörter ausdrücklich ausgeschlossen werden. Wer keine eBay-Seiten in den Trefferlisten sehen möchte, ergänzt seinen Suchbegriff einfach um „-ebay“. Es ist einfach – und dennoch effektiv. Aber Google kann noch mehr. Einige besonders interessante Funktionen sind allerdings gut versteckt.

Kaum einer weiß zum Beispiel, dass Google auf Wunsch auch nach Synonymen suchen kann. Wer „James Bond Video“ ins Suchfeld tippt, bekommt nur Webseiten präsentiert, auf denen es tatsächlich um James-Bond-Videos geht. Wer jedoch dem Suchbegriff eine Tilde (~) voranstellt, findet auch Webseiten die mit das Synonym für Video, wie VHS, DVD oder Film benutzen. Die letzte Spezialfunktion, die ich heute verraten möchte, ist in der Bildersuche von Google versteckt. Wer nur nach Porträts fahnden möchte, kann Google anweisen, die Ergebnisse entsprechend zu filtern.

Die Suchmaschine kann unterscheiden, ob auf einem Foto eine Person abgebildet ist oder nicht. Beispiel: Suchen Sie unter imags.google.de nach „Kohl“, erscheinen nicht nur Bilder vom Altkanzler, sondern auch Fotos vom Gemüse. Wird die Suchanfrage in der Adresszeile um die kryptische Erweiterung „&imgtype=face“ ergänzt, filtert Google wie nur Porträtaufnahmen heraus – selbst Gruppenbilder werden rausgefiltert. Ungemein praktisch.

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