Senkung der Kosten
E-Plus lagert Netzbetrieb an Alcatel-Lucent aus

Deutschlands drittgrößter Mobilfunkbetreiber E-Plus hat sich bei der Auslagerung seines Netzbetriebs für den Ausrüster Alcatel-Lucent entschieden. Firmenkreisen zufolge könne E-Plus damit einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag einsparen, berichtete die Zeitung.

HB FRANKFURT. „Experten erwarten von einem solchen Schritt eine mittelfristige Senkung der Netzkosten um rund 20 Prozent“, sagte E-Plus-Vorstandschef Thorsten Dirks der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Nach früheren Unternehmensangaben waren auch Nokia und Ericsson in der engeren Auswahl als Partner.

„E-Plus ist der erste Netzbetreiber in Deutschland und einer der ersten in Europa, der diesen Schritt geht“, sagte Dirks der Zeitung. Der Vertrag sei zunächst für drei Jahre geschlossen. Allein die Netzplanung verbleibe bei E-Plus. Die Tochterfirma der niederländischen KPN wolle jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag in den Netzausbau investieren. Wegen der stark gestiegenen Nutzung des Netzes durch die Kunden sei ein rascher Ausbau wichtig.

Mit dem Übergang von Ausbau und Betrieb des Netzes würden 750 Stellen an Alcatel-Lucent wandern. „Für die Mitarbeiter heißt das, dass sie weitermachen können, da wir unser Netz von Alcatel-Lucent ja deutlich ausbauen lassen wollen“, sagte Dirks.

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