Sicherheitsbedenken
Blackberry-Verbot für französisches Kabinett

Die Sicherheitsabteilung der französischen Regierung hat allen Kabinettsmitgliedern und Mitarbeitern im Präsidial- und Premierminister-Amt die Benutzung von „Blackberrys“ verboten. Dahinter steht die Furcht, ausländische Geheimdienste könnten die Kommunikation mitlesen.

HB PARIS. Wie die „Financial Times“ (FT) am Mittwoch berichtete, geht der Bann für das mobile E-Mail-Gerät auf die Studie eines Mitarbeiters in der Sicherheitsabteilung zurück. Er sehe eine „sehr reale Gefahr des Abfangens“ von E-Mails, weil die Server des Blackberry-Systems in den USA und in Großbritannien stehen. Als möglicher Schnüffeldienst wird die amerikanische National Security Agency genannt.

Laut FT sind einige Minister jedoch erbost über den Bann: Sie beklagen, dass die Sicherheitsabteilung keine Alternative für die mobile E-Mail-Kommunikation vorgeschlagen habe.

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