Smartphone
Deutsche verfallen dem Google-Handy

Googles Markenbeliebtheit färbt vom Web auf das Telefon ab: Das künftig unter der Marke „Google“ angebotene Smartphone G1 hat gute Chancen, zu einem Verkaufsschlager zu werden und – zumindest in Deutschland – Apples iPhone zu deklassieren. Um T-Mobile Paroli zu bieten, geht Vodafone mit einem eigenen „Android“-Gerät ins Rennen.

DÜSSELDORF. Die Unternehmensberatung Accenture prognostiziert für Deutschland, wo das „Google-Phone“ von T-Mobile vertrieben wird, ein überraschend hohes Absatzpotenzial von einer Mio. Geräten im laufenden Jahr.

Diese Zahl ergibt sich auf Basis einer repräsentativen Umfrage Anfang 2009. „Dieses stark positive Echo so nahe am Marktstart hat überrascht“, erklärt Accenture-Telekomspezialist Nikolaus Mohr. Das Potenzial errechne sich aus der Anzahl der Befragten, die das Gerät bereits bestellt haben oder fest entschlossen seien, es zu erwerben.

Damit könnte Google den anderen Smartphone-Neuling, Apple, zumindest in Deutschland deklassieren. Gerade mal um 450 000 iPhones soll Apple hier insgesamt seit Ende 2007 verkauft haben, meldete „Welt Online“ unter Berufung auf ungenannte Quellen. Auf Anfrage zeigt sich der Vertriebspartner T-Mobile schmallippig, wenn es um Absatzzahlen geht - „kein Kommentar“, heißt es nur.

Als Annäherung: Der G1-Hersteller HTC aus Taiwan selber hatte die Produktionsplanungen für das damals nur in den USA und Großbritannien erhältliche G1 von 600 000 auf eine Mio. bis Jahresende 2008 angehoben. Hamid Akhavan, Chef von T-Mobile International, sagte auf Anfrage: „Das G1 ist das erfolgreichste Handy, das wir je in den USA verkauft haben.“

Google selbst verdient an dem Gerät nur indirekt, denn für das Google-Betriebssystem „Android“ erhält der Internetkonzern keine Zahlungen. Um das G1 zu aktivieren, müssen Nutzer allerdings zunächst einen Google-Account eröffnen. Dem Suchmaschinen-Giganten bringt dies weitere Nutzerzahlen.

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