Smartphones: Navigationsgeräte bekommen Konkurrenz vom Handy

Smartphones
Navigationsgeräte bekommen Konkurrenz vom Handy

Der Navigationsmarkt ist heißt umkämpft. Immer mehr Smartphones sind mit entsprechenden Funktionen ausgestattet. Die Hersteller von Navigationsgeräten versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen und bieten inzwischen selbst Handy-Software oder eigene Smartphones an. Erste Grabenkämpfe zeichnen sich bereits ab.
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dpa BERLIN. Der Boom der Smartphones setzt die den Hersteller von Navigationsgeräten unter Druck. Zu einem guten Smartphone-Angebot gehört Navigationssoftware inzwischen fast selbstverständlich dazu.

Die Hersteller von Navigationsgeräten versuchen deshalb, mit Zusatzdiensten zu punkten. Auf der Ifa (bis 8. September) in Berlin führten sie neue Fahrspurassistenten sowie lokale Suchdienste zum Beispiel für günstige Tankstellen und realitätsgetreue Straßendarstellungen vor.

Rund sieben Prozent der deutschen Handy-Besitzer nutzen dem IT-Verband Bitkom zufolge ihr Mobiltelefon als Navigationsgerät - Tendenz steigend. Unter den Smartphone-Nutzern ist der Anteil schon weitaus höher.

Das bleibt nicht ohne Folgen für den Markt der Navigationsgerätehersteller, der ohnehin schon im Schrumpfen begriffen ist: Marktforscher rechnen für sie in diesem Jahr mit sinkenden Verkaufszahlen und Umsätzen. Die Analysten von Gartner sehen vor allem die Umsätze mit tragbaren "Saugnapf"-Navis unter der Konkurrenz von Smartphones leiden.

Die Hersteller solcher Navigationsgeräte geben sich gelassen. "Smartphone-Navigation ist nur eine Ergänzung und wird meist nur für Kurztrips genutzt. Das ist keine ernsthafte Konkurrenz", sagte TomTom-Managerin Corinne Vigreux. Trotzdem hat TomTom schon eine iPhone-App entwickelt, die Smartphone-Kunden ködern soll.

Auch Garmin-Manager Klaus-Peter Brück zeigt sich überzeugt, dass die High-Tech-Telefone seiner Branche das Wasser abgraben werden. "Wir glauben fest daran, dass es auch in Zukunft eine Daseinsberechtigung für mobile Navigationsgeräte gibt."

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